Neuer Klang. Neues Licht. Neues Leben

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Wildeshauser Orgelförderverein stellt neuen Flyer vor

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Ein gutes halbes Jahr ist er jetzt in der Öffentlichkeit aktiv, der Orgelförderverein der Alexanderkirche. Ziel des Vereins ist es, die marode Kleuker-Orgel gegen einen Neubau zu ersetzen und gleichzeitig die durch die Orgel verbaute Rosette im Westwerk der Kirche wieder sichtbar zu machen. Um noch mehr Unterstützer zu mobilisieren, hat der Verein jetzt einen neuen Flyer mit dem Motto „Neuer Klang. Neues Licht. Neues Leben“ aufgelegt. Die drei Schlagworte sollen künftig die ganze Arbeit des Vereins begleiten.

Mit dem neuen Flyer möchten Ralf Müller, Franz Duin, Gerlinde Plate, Wiltrud Stanszus, Jens Kuraschinski und Markus Löwe (von links) noch mehr Menschen für die Idee des Orgelneubaus in der Alexanderkirche begeistern. Foto: Martin Siemer
Mit dem neuen Flyer möchten Ralf Müller, Franz Duin, Gerlinde Plate, Wiltrud Stanszus, Jens Kuraschinski und Markus Löwe (von links) noch mehr Menschen für die Idee des Orgelneubaus in der Alexanderkirche begeistern. Foto: Martin Siemer

Am kommenden Dienstag, 1. Dezember, möchte der Orgelförderverein die Flyer während einer Mitgliederversammlung im Remter vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Auf der Innenseite des Faltblatts erläutern drei Protagonisten das Motto.

„Es wäre ein Traum, auf der Orgel endlich auch Werke aus der romantischen Literatur raumfüllend spielen zu können“, wird Ralf Grössler, Organist, Komponist und Kirchenmusikdirektor zitiert.

Bürgermeister Jens Kuraschinski, zugleich Vorsitzender des Orgelfördervereins äußert sich zur Rosette: „Es wird höchste Zeit, diesen fast vergessenen Schatz aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken.“

Und Anton, Orgelschüler und Konfirmand in der Alexanderkirche, findet es „einfach toll, bei Ralf Grössler Orgelunterricht zu haben. Super wäre es, wenn die Windladen nicht mehr pfeifen.“

Das marode Kunststoffinnenleben der Kleuker-Orgel ist der Grund, warum ein Neubau angestrebt wird. Nach knapp einem Jahr Orgelförderverein sehen sich die Initiatoren auf einem guten Weg. Rund 100.000 Euro sind bislang an Spendengeldern eingeworben worden, sagte Pastor Markus Löwe aus dem Vorstand. Gut 830.000 Euro benötigt der Verein für den Neubau. Zur Finanzierung tragen auch die Radierungen des Wildeshauser Künstlers Hartmut Berlinicke bei, von denen bisher 39 Stück verkauft wurden. „Ein Ehepaar von der anderen Weserseite kam nach Wildeshausen und erwarb eine der Grafiken, weil es vor 40 Jahren in der Alexanderkirche getraut wurde“, berichtete Wiltrud Stanszus vom Gemeindekirchenrat.

Der Oldenburgische Oberkirchenrat (OKR) beteiligt sich am Orgelneubau nicht finanziell. Der OKR trägt aber unter anderem die Kosten für den Umbau der Orgelempore und die Renovierung des Kirchengestühls.

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