Neuer Wohnraum entsteht

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Wohnungsbaugesellschaft GSG erhält Baugenehmigung für Projekt in Wildeshausen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Das hat nach langen Jahren auch die Politik erkannt und zum Handeln angesetzt. Sozialer Wohnungsbau soll wieder forciert werden. Einen ersten Schritt hierzu gab es in der vergangenen Woche im Landkreis Oldenburg. Landrat Carsten Harings persönlich übergab die Baugenehmigung für ein Projekt an der Raiffeisenstraße in Wildeshausen an Stefan Könner, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft GSG. Auf einem rund 7000 Quadratmeter großem Grundstück am Kreisaltenheim sollen 55 Wohnungen entstehen. Die GSG hat das Areal zum Verkehrswert vom Landkreis erworben.

Landrat Carsten Harings und Erster Kreisrat Christian Wolf überreichten die Baugenehmigung an Stefan Könner und Victoria Büttelmann (von rechts). Foto: Martin Siemer
Landrat Carsten Harings und Erster Kreisrat Christian Wolf überreichten die Baugenehmigung an Stefan Könner und Victoria Büttelmann (von rechts). Foto: Martin Siemer

Rund 5,7 Millionen Euro investiert die GSG in das Vorhaben, dass aus drei einzelnen Mehrfamilienhäusern besteht. „Wir versuchen, noch in diesem Jahr mit dem Bau zu beginnen“, sagte Könner. Die Wohnungen haben eine Größe zwischen 45 und 85 Quadratmetern. Bis zu 38 der Wohneinheiten sind für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Der Mietpreis pro Quadratmeter beträgt gemäß den Förderrichtlinien 5,60 Euro. „Bezahlbares Wohnen betrifft viele Bevölkerungsgruppe“, weiß Könner aus Erfahrung. Ein Paar, das zusammen nicht mehr als 2000 Euro netto im Monat verdient, habe zum Beispiel Anspruch auf solch eine Wohnung. Und natürlich sind auch immer mehre Rentnerinnen und Rentner betroffen. „Das Rentenniveau wird 2030 bei etwa 43 Prozent des Netto-Einkommens liegen“, blickte der GSG-Geschäftsführer in die Zukunft
Ein einem der drei Mehrfamilienhäuser ist zudem Wohnen mit einem leicht integrativen Aspekt vorgesehen. „Wir richten dort neun Wohnungen für Menschen mit Handicap ein“, sagte Könner.

An der Raiffeisenstraße in Wildeshausen sollen die Wohnungen der GSG entstehen. Grafik: GSG
An der Raiffeisenstraße in Wildeshausen sollen die Wohnungen der GSG entstehen. Grafik: GSG

Neben dem Neubauvorhaben an der Raiffeisenstraße plant die GSG auch am Kornweg einen Neubau mit zehn bis zwölf Wohnungen. Die Kaufverträge sollen voraussichtlich in dieser Woche geschlossen werden. Weitere Vorhaben sind in Sandkrug, Hatten und Harpstedt geplant.
Um auch vor Ort für ihre Kunden ansprechbar zu sein, richtet die GSG ab dem 1. Mai ein eigenes Büro in der Huntestraße 9 in Wildeshausen ein. Victoria Büttelmann, in Wildeshausen geborene Wirtschaftsingenieurin, steht dann als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

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