Nicht am falschen Ende sparen

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Landesfeuerwehrverband tagt auf Gut Altona

Dötlingen / Wildeshausen. Zur 26. Klausurtagung traf sich in den vergangenen Tagen der Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Niedersachsen im Hotel Gut Altona in der Gemeinde Dötlingen. Der obligatorische Kameradschaftsabend, zudem stets am ersten Abend der Klausurtagung eingeladen wird, fand hingegen im historischen Saal des Wildeshauser Rathauses statt.
Bürgermeister Jens Kuraschinski begrüßte als Hausherr neben Karl-Heinz Banse, Präsident des LFV auch Andreas Tangemann, Vizepräsident und zugleich Kreisbrandmeister im Landkreis Oldenburg sowie Landesbranddirektor Jörg Schallhorn. Der Landkreis war durch den 1. Kreisrat Christian Wolf vertreten.

Zur 26. Klausurtagung traf sich des Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen jetzt in Dötlingen und Wildeshausen. Foto: msi
Jens Kuraschinski (Fünfter von links) und Christian Wolf betonten die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit der Bevölkerung. Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer (von links), Peter Sparkuhl, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes

„Als Bürgermeister bin ich stolz, Vorsteher von gleich zwei Feuerwehren zu sein“, sagte Jens Kuraschinski in seinem Grußwort. Man könne nicht oft genug betonen, wie wichtig die freiwilligen Feuerwehren sind, deren Mitglieder ehrenamtlich zum Einsatz kommen und für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.
Mit Blick auf das geplante neue Feuerwehrhaus in Wildeshausen war Kuraschinski guter Dinge, in Kürze verbindliche Pläne vorstellen zu können. „Wir sollten da nicht am falschen Ende sparen“, betont er.
Christian Wolf hob die Bedeutung der Feuerwehrverbände hervor. Er sagte dies mit Blick auf die aktuelle Diskussion über die Ausbildungszustände an den niedersächsischen Landesfeuerwehrschulen. Teilweise müssten ausbildungswillige Feuerwehrleute zu lange auf Lehrgänge warten.
„Wir können uns dabei auf euch verlassen, das ist ein Pfund mit dem wir wuchern können“, sagte Wolf.

Karl-Heinz Banse (links) überreichte Jens Kuraschinski einen Teller des LFV und ein Feuerwehrauto. Foto: msi
Karl-Heinz Banse (links) überreichte Jens Kuraschinski einen Teller des LFV und ein Feuerwehrauto. Foto: msi

Die Feuerwehrschulen waren auch eines der Themen bei der Klausurtagung, wie Karl-Heinz Banse erklärte. „Wenn das Lehrgangproblem nicht gelöst wird, dass verlieren wir junge Leute, die Führungsaufgaben übernehmen könnten. Und ohne Führungskräfte könnte das gesamte System zusammenbrechen“, warnte der LFV-Präsident.
Angesichts des demografischen Wandels beschäftigte sich der LFV-Vorstand auch mit den Möglichkeiten aktiver Mitgliedergewinnung.

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