Oliver Rosemeier ist Gildekönig

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Martin Posenauer zum Schaffer der Gilde gewählt

Von Martin Siemer

Wildeshausen. 25 Gildebrüder wollten am Pfingstdienstag König der Wildeshauser Schützengilde werden. Am Ende holte Oliver Rosemeier (33) den Papagoy von der 32 Meter hohen Vogelstange. Im entscheidenden Umschießen setzte er sich gegen Torsten Graf, Jan Hoffrogge und Andreas Tonn durch.
Die Mitglieder seines Gildeclubs „Gildeschoppers“ vielen Rosemeier um den Hals und beglückwünschten ihn zum Erfolg.
Es war das erste Mal, dass Rosemeier am Königsschießen teilnahm und gleich mit vollem Erfolg. Gemeinsam mit Ehefrau Julia Rosemeier wird er jetzt ein ganz besonderes Gildejahr als König der Wildeshauser Schützengilde erleben.

Gildegeneral Jens Kuraschinski mit dem Königspaar Julia und Oliver Rosemeier und dem Schafferpaar Ines und Martin Posenauer (von links). Foto: msi
Gildegeneral Jens Kuraschinski mit dem Königspaar Julia und Oliver Rosemeier und dem Schafferpaar Ines und Martin Posenauer (von links). Foto: msi

Es war das erste Mal, daß Rosemeier am Königsschießen teilnahm und gleich mit vollem Erfolg. Gemeinsam mit Ehefrau Julia Rosemeier wird er jetzt ein ganz besonderes Gildejahr als König der Wildeshauser Schützengilde erleben.
Der 33-Jährige ist Abteilungsleiter in einem Vechtaer Metallbauunternehmen und stellvertretender Gruppenführer in der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen. Nach Lutz Ertelt, Hermann Petermann jun. und Hermann Petermann sen., Claus Petermann, Ewald Bunjes, Fritz Rietkötter, Josef Kramer und weiterer Könige kommt damit wieder ein Gildekönig aus den Reihen der ehrenamtlichen Brandschützer.
Mit Spannung wurde die Proklamation des neuen Schaffers verfolgt. Die Gerüchteküche brodelte, gleich drei mögliche Namen machten die Runde. Punkt Mitternacht meldete der neue Hauptmann der Wache, Detlev Hohn, Gildegeneral Jens Kuraschinski, dass Martin Posenauer zum Schaffer gewählt wurde. Der 39-Jährige war nur wenige Stunden zuvor noch als Tambourmajor des Wildeshauser Spielmannszuges mit Gildekönig Oliver Rosemeier in die Stadt marschiert. Ehefrau Ines Posenauer, Tochter von Gildeschatzmeister Siegbert Schmidt, steht ihrem Mann währen der anstrengenden Schaffer- und Fähnrichszeit zur Seite.
Königs- und Schafferpaar verbindet, das Julia Rosemeier stellvertretende Vorsitzendes des Spielmannszuges ist. „Wir haben hier oben den halben Vorstand des Spielmannszuges stehen. Ich überlege, ob wir hier jetzt eine Vorstandssitzung abhalten“; sagte Jens Kuraschinski, der selbst Vorsitzender des Spielmannszuges ist.
Mit einem kräftigen Schluck aus dem großen Zinnbecher bewies das neue Schafferpaar seine Standfestigkeit.
Die war in der langen Nacht auch nötig, denn erst im Morgengrauen wurden König und Schaffer nach Hause gebracht.

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