Personensuche im Gerätelabyrinth

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Gemeinsame Atemschutzübung der Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup

Von Martin Siemer

Lüerte. Nass wurden die Feuerwehrleute aus Wildeshausen und Düngstrup bei der diesjährigen Atemschutzübung nicht durch die schweißtreibenden Aufgaben. Auch das Wetter meinte es nicht gut mit den ehrenamtlichen Bandschützern, denn es regnete in Strömen. Da half es auch nichts, dass sich der Wildeshauser Atemschutzwart Ralf Kempermann und sein Stellvertreter Daniel Müller die große Maschinenhalle der Firma Scheele Erdbau in Lüerte aus Übungsobjekt ausgesucht hatten. Denn Personensuchen und Löschangriffe forderten ihren Tribut.

Truppweise durchsuchten die Feuerwehrleute die Maschinenhalle nach vermissten Personen. Foto: Martin Siemer
Truppweise durchsuchten die Feuerwehrleute die Maschinenhalle nach vermissten Personen. Foto: Martin Siemer

In der großen Halle, in der verschiedene Baumaschinen, Fahrzeuge und Baugeräte standen, war ein mit Bauabfällen beladener Container in Brand geraten. Fünf Mitarbeiter wurden vom Firmeninhaber als vermisst gemeldet.
Die beiden eingesetzten Feuerwehren teilten die Halle in zwei Brandabschnitte auf. Von beiden Seiten begannen mehrere Atemschutzgeräteträger mit der Suche der Vermissten. Zeitgleich bauten weitere Feuerwehrkräfte, ebenfalls unter Atemschutz, einen Löschangriff mit mehreren Strahlrohren auf. Sie sollten eine Ausbreitung des fiktiven Brandes und ein Übergreifen auf andere Firmengebäude verhindern.

Auch beim Löschangriff gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutzgerät vor. Foto: Martin Siemer
Auch beim Löschangriff gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutzgerät vor. Foto: Martin Siemer

Zur Versorgung der Einsatzkräfte mit frischen Atemluftflaschen war der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) aus Ganderkesee angerückt.
Nach einer guten Stunde war die Einsatzübung beendet. Eine Aufarbeitung der Übungsergebnisse folgt in den kommenden Wochen. Die Kommunikation unter den verschiedenen Einsatztrupps und auch zwischen den beiden Einsatzabschnitten habe jedoch funktioniert, lautete ein erstes Fazit.

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