Pielepoggen möchten Spielcasino

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Delegation der Zwischenbrücker zu Gast in Rathaus

Wildeshausen – Die Verkehrsführung im Wildeshauser Stadtteil Zwischenbrücken erregt seit Jahren die Gemüter. Auch in diesem Jahr waren die teilweise chaotischen Verhältnisse Thema beim Besuch der „Pielepoggen“, wie die Zwischenbrücker liebevoll genant werden, bei Bürgermeister Dr. Kian Shahidi.

Alljährlich machen die Pielepoggen, angeführt von ihren eigenen Bürgermeistern, ihre Aufwartung im Rathaus. Ernsthafte Anliegen und schelmische Forderungen begleiten den Besuch. Das war auch in diesem Jahr nicht anders.

Der amtierende Bürgermeister Nils Luthardt, sein Amtsnachfolger Günter Meyer und Jungbürgermeister Helmut Rang führten die Delegation an, die Punkt zehn Uhr vor dem Rathausportal eintraf. Dort warteten bereits Kian Shahidi und sein Allgemeiner Vertreter Jens Kuraschinski sowie ein Fernsehteam von „buten & binnen“. Die Zwischenbrücken haben es in ihrer mehrere hunderte Jahre alten Geschichte das erste Mal ins Fernsehen geschafft.

Shahidi nahm im Trauzimmer des Rathauses den Amtswechsel bei seinen Bürgermeisterkollegen vor. Günter Meyer bekam die Bürgermeisterkette von seinem Vorgänger Nils Luthardt umgelegt und Shahidi vereidigte Helmut Rang.

Der neue Bürgermeister der Pielepoggen Günter Meyer brachte die Anliegen der Zwischenbrücker vor. Das bereits beschriebene Verkehrsproblem plagt die Anwohner des Stadtteil zwischen Hunte und Stadtgraben noch immer. Besonders der Einmündungsbereich Wittekindstraße / Huntestraße stelle ein Problem dar. Dort steht zwar eine Fußgängerampel. „Aber viele Autofahrer kommen mit Schmackes aus der Wittekindstraße und fahren auch bei Rot über die Ampel“, beklagte Meyer.

Shahidi betonte, dass die Verwaltung dabei am Ball sei. Die Fachausschüsse würden sich mit einer kompletten Neuorientierung der Verkehrswegeführung befassen. An der von Meyer beschriebenen brenzligen Stelle Wittekindstraße / Huntestraße haben die entsprechenden Sachbearbeiter von Polizei und Verkehrsbehörde aufgrund der niedrigen Unfallzahlen jedoch keinen Handlungsbedarf gesehen.

Bereits im Vorjahr hatten sich die Pielepoggen ein eigenes Geschwindigkeitsmessgerät gewünscht. Shahidis Hinweis auf ein mögliches Sponsoring durch die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils stieß bei Jürgen Luthardt auf offene Ohren. „Wir können mit der Stadt ein Agreement treffen. Wir dürfen ein Spielcasino eröffnen und mi den Einnahmen daraus sponsern wir das Messgerät“, lautete sein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag.

Ein weiterer Wunsch der Pielepoggen war die Beleuchtung der Huntebrücke. Dies sei als Aufgabe dem Stadtmarketing übertragen worden, erklärte Shahidi.

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