Pingsten ward fiert

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Große Party an der Gildeuhr in der Westerstraße

Wildeshausen. Als die Zeiger der Gildeuhr in der Westerstraße am Pfingstheiligabend gegen Mitternacht rückten, da füllte sich der Platz rund um die Uhr zunehmend mit Pfingstfans. Die letzten Sekunden bis Mitternacht zählten die über 1000 Zuschauer gemeinsam runter bis die Gildeuhr schließlich auf Null stand. Das Gildefest 2014 im 611. Jahr der Wildeshauser Schützengilde hatte begonnen.

Ausgelassen feierte das Gildevolk, das Wildeshauser Lied wurde angestimmt und jeder wünschte jedem „Frohe Pfingsten“. Leider gab es auch in diesem Jahr wieder einige uneinsichtige Gildebrüder, die mit Feuerwerkskörpern in die Menge warfen oder zwei Rauchbomben zündeten. Der Sicherheitsdienst, der an der Gildeuhr postiert war, schritt jedoch nicht ein.

Gefeiert wurde auch in den Lokalen der Innenstadt und bei der Oldiefete der Königskompanie in der Sögestraße. DJ Kalle Both legt wiederum Rock- und Popklassiker auf, die einst schon der der legendären Wildeshauser Kellerdiskothek „Downstairs“ unter dem Hotel Stegemann liefen. Die Königskompanie hatte abermals eine runde Fete organisiert. Unterstützt wurden die Gildekönige von ihren Königinnen ,die sich in diesem Jahr kleine Schilder an die Shirts gehaftet hatten. „Bitte, bitte liebe Königin“ war darauf zu lesen. Und wer diese Bitte aussprach, der erhielt bevorzugt den kühlen Gerstensaft, nach dem viele der Besucher angesichts der warmen Temperaturen lechzten.

Die Pfingstfete im Gildefestzelt erreichte dagegen offenbar nicht das von den Besuchern erwartete Niveau. „Das war das Eintrittsgeld nicht wert“, sagte einer der Gäste am Sonntagmorgen. Da konnte auch Mickie Krause nicht Abhilfe schaffen, der einige seiner Ballermann-Hits zum Besten gab.

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