Schullandschaft gut aufgestellt

(Kommentare: 0)

FDP Abgeordnete zu Gast bei der Stadt Wildeshausen

Wildeshausen (pm). Besuch von der FDP aus dem Landkreis Oldenburg bekam jetzt Wildeshausen Bürgermeister Jens Kuraschinski. Christian Dürr, Fraktionsvorsitzender der FDP im niedersächsischen Landtag, Ernst-August Bode, FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, der Ratsabgeordnete Helmut Müller sowie weitere Mitglieder des FDP-Ortsverbandes waren ins Stadthaus gekommen. An dem Gespräch nahmen auch Kämmerer und Allgemeiner Vertreter Thomas Eilers und Hans Ufferfilge, Leiter des Fachbereichs Bildung, Sport, Kultur und Wirtschaft, teil.
Die Vertreter der FDP sprachen sich mit Nachdruck für den Erhalt der Hunteschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen aus. „Man war sich allerdings einig, die Beratungen zur Schulgesetzänderung, in der ja langfristig die Schließung der Schule in den Jahren 2019 / 2020 vorgesehen ist, abzuwarten“, berichtete Ernst-August Bode. Eine Nachnutzung des Schulgebäudes dürfte sowohl im Interesse der Stadt Wildeshausen als auch des Landkreises Oldenburg liegen.

Meinungsaustausch im Wildeshauser Stadthaus. Vertreter der FDP waren zu Gast bei der Stadtverwaltung. Foto: Priva
Meinungsaustausch im Wildeshauser Stadthaus. Vertreter der FDP waren zu Gast bei der Stadtverwaltung. Foto: Priva

Hans Ufferfilge stellte die hervorragend aufgestellte Schullandschaft in der Stadt Wildeshausen vor. Die Bau- und Sanierungsarbeiten an der Realschule seien weitgehend abgeschlossen, bei der Hauptschule habe man aber noch einige Investitionen zu tätigen.
Angesprochen wurde von den Stadtvertretern die ungleiche Verteilung der Schulbaukosten innerhalb de Landkreises.
Man sei zwar gerne Schulträger im Bereich der Grundschulen und des Sekundarbereiches I. Dies dürfe aber nicht dazu führen, dass die Stadt und einige wenige Gemeinden die Last der Schulbaukosten zu tragen hätten, andere dagegen weniger oder gar nicht.
Ernst-August Bode sah das ähnlich und versprach, dies im Zuge der Debatte um die Schulstruktur im Landkreis Oldenburg aufzunehmen.
Bei der Unterbringung von Asylbewerbern berichtete Jens Kuraschinski von den Bemühungen der Stadt, geeignete Wohnräume anzumieten. Notfalls müsse man jedoch auch auf zentrale Unterbringungsmöglichkeiten zurückgreifen. Als völlig unzureichend wurde die finanzielle Zuweisung des Landes für die Unterbringung, Versorgung und Integration der Asylbewerber bewertet. Christian Dürr berichtete, dass Niedersachsen im Vergleich der Bundesländer einen hinteren Platz einnimmt. Bemühungen der FDP im Landtag um eine Aufstockung der Beträge seien von der rot–grünen Landesregierung abgelehnt worden.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 1 und 4?