Schwierige Aufgaben

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Einsatzübung der Feuerwehr Wildeshausen in ehemaliger Schlachterei

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Großeinsatz für die Feuerwehr Wildeshausen am Mittwochabend. 45 Einsatzkräfte rückten zur ehemaligen Schlachterei Meier & Nicolai aus. Dort sollte es im Gewerbebereich zu einem Brand nach Montagearbeiten gekommen sein. Zum Glück nur das Drehbuch für den alljährlichen Gemeinschaftsdienst aller vier Gruppen der Feuerwehr.
Conrad Kramer, stellvertretender Ortsbrandmeister, hatte die Übung ausgearbeitet.
Die weitläufigen Räumlichkeiten des Schlachtereibetriebs stellten die Einsatzkräfte vor schwierige Aufgaben. Es herrschte drinnen vollkommene Dunkelheit. Zudem war der gesamte Komplex intensiv verraucht, die Sicht gleich Null. Trotzdem mussten alle Räume nach Vermissten durchsucht werden. Dies dauerte länger als geplant.

Die Räume der ehemaligen Schlachterei waren intensiv verraucht. Für die Feuerwehrleute eine herausfordernde Aufgabe. Foto: Martin Siemer
Die Räume der ehemaligen Schlachterei waren intensiv verraucht. Für die Feuerwehrleute eine herausfordernde Aufgabe. Foto: Martin Siemer

Weitere Atemschutztrupps drangen durch den ehemaligen Bürotrakt in das Gebäude ein. Die Bewohner der darüber liegenden Wohnungen hatten sich bereits selbst in Sicherheit gebracht.
Zeitgleich wurde von außen ein umfangreicher Löschangriff aufgebaut. Die Löschwasserversorgung wurde von einem Unterflurhydranten sowie von einem Löschwassertank auf dem Grundstück des danebenliegenden Baudi-Marktes sichergestellt.

Zeitgleich wurde von außen ein umfangreicher Löschangriff aufgebaut. Foto: Martin Siemer
Zeitgleich wurde von außen ein umfangreicher Löschangriff aufgebaut. Foto: Martin Siemer

Stadtbrandmeister Helmut Müller, Ortsbrandmeister Hermann Cordes und Gruppenführer Werner Schunk beobachteten den Übungsverlauf und machten sich eifrig Notizen. In einer kurzen Manöverkritik wurde offensichtliche Fehler direkt angesprochen. Sie sollen im laufenden Ausbildungsbetrieb abgestellt werden.

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