Sei bereit, der Herr kommt stündlich

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Wildeshauser Schriften über Bestattungshäuser, Speditionen und Feldpostbriefe

Wildeshausen (msi). Zum 13. Mal hat der Bürger- und Geschichtsverein jetzt seine „Wildeshauser Schriften für Heimat, Geschichte und Kultur“ herausgegeben. Und wie bei den vorherigen Ausgaben wird Wildeshauser Geschichte lesenswert aufbereitet.
Im Mittelpunkt steht diesmal die Spedition und das Bestattungshaus von Hermann Debbeler, der selbst bei der Vorstellung des Heftes anwesend war. „Sei bereit, der Herr kommt stündlich“, lautetet ein der Wahlspruch von Debbeler, der zugleich auch als Titel des von Cornelia Harms verfassten Artikels dient.
Peter Heinken befasst sich in seinem Aufsatz mit den Wildeshauser Feldpostbriefen aus den Jahren 1914 bis 1918. „Könnte dem Durcheinander nicht Einhalt geboten werden?“ fragt Heinken in seiner Überschrift.
Bernd Oeljeschläger, Vorsitzender des Bürger- und Geschichtsvereins widmet sich dem altem Handwerk in Wildeshausen – vom Schmied bis zum Lohgerber. Der Dötlinger Heimatforscher Karsten Grashorn beschäftigte sich mit dem Thema „Neubeginn – 1945 in der Region“. Und Christian Hannig lauschte in seinem Beitrag der „Sprache der Steine – stumme Zeugen aus der Geschichte der Geest.“
88 Seiten Stark und in einer Auflage von 1000 Stück sind die aktuellen Wildeshauser Schriften im Büro des Bürger- und Geschichtsvereins im alten Rathaus erhältlich. Erstmals wurde das Heft komplett in Eigenregie erstellt. Ulrike Berg aus dem Vorstand des BGV sorgte für das Layout.

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