„Sie ließen keine Gelegenheit aus“

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Geschichte im Rathaus mit Reise durch die Wildeshauser Gasthäuser

Wildeshausen (msi/pm). 17 Gasthäuser und Hotels gab es nach dem Zweiten Weltkrieg in Wildeshausen. Die meisten haben inzwischen die Zapfhähne hochgeklappt und die Gasthaustüren verschlossen. Heinrich Boning und Alfred Panschar unternehmen am Dienstag, 15. November, 20 Uhr in der Reihe „Geschichte im Rathaus“ einen Streifzug durch die ehemaligen Gaststätten. Beide haben im vergangenen Jahr unter dem Titel „Sie ließen keine Gelegenheit aus“ ein Buch über die Gastronomie in Wildeshausen verfasst, welches dem Vortrag zugrunde liegt.

Das 1896 nach dem Stadtbrand neu errichtete „Hotel Stegemann“ an der Westerstraße enthielt einen repräsentativen Saal, der gerne für Hochzeiten, Tanzveranstaltungen oder auch Theater genutzt wurde. Archiv Bürger- und Geschichtsverein
Das 1896 nach dem Stadtbrand neu errichtete „Hotel Stegemann“ an der Westerstraße enthielt einen repräsentativen Saal, der gerne für Hochzeiten, Tanzveranstaltungen oder auch Theater genutzt wurde. Archiv Bürger- und Geschichtsverein

Mit ihrem reich bebilderte Vortrag möchten sie das damalige Wirtshausleben ins Gedächtnis zurückrufen und an Zeiten erinnern, in denen sich ein Teil der Freizeit in Gasthäusern abspielte.
Heinrich Boning war Bankkaufmann in Bremen und Oldenburg. Als Staatsanwalt der Wildeshauser Schützengilde führt er seit 1967 zahlreiche Delinquenten vor das Gildegericht. Alfred Panschar hat sich seit Jahren um die Sammlung und Dokumentation der Wildeshauser Geschichte verdient gemacht. Zahlreiche Zeitungsberichte, Kalender und Bücher sind das Ergebnis seiner unermüdlichen Tätigkeit. Seine große Bilder- und Materialiensammlung befindet sich inzwischen im Archiv des Bürger- und Geschichtsvereins.
Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im historischen Rathaussaal, der Eintritt kostet 5 Euro.

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