Stichwahl in Wildeshausen

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de Buhr-Deichsel und Kuraschinski siegen im ersten Wahlgang

Wildeshausen. Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister der Kreisstadt Wildeshausen werden in einer Stichwahl ermittelt. Sabine de Buhr-Deichsel und Jens Kuraschinski setzten sich bei der Wahl am 25. Mai gegen ihre Mitbewerber Jens-Peter Hennken und Andreas Tangemann durch. De Buhr-Deichsel vereinigte nach dem vorläufigen Gesamtergebnis 36,63 Prozent der Wählerstimmen auf sich. Kuraschinski kam auf 31,75 Prozent. Für Jens-Peter Hennken votierten 17,43 Prozent, für Andreas Tangemann 14,17 Prozent.

Insgesamt waren 15.582 Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt zur Wahl zugelassen. 8188 (52,54 Prozent) gaben ihre Stimme ab. Bei der Stichwahl am 15. Juni bestimmen sie nun, wer von den beiden übrig gebliebenen Kandidaten neuer Bürgermeister in Wildeshausen wird. Amtsinhaber Dr. Kian Shahidi hatte nach der Nominierung de Buhr-Deichsel durch die fünf Ratsparteien CDU, SPD, Grüne, FDP und DIE Linke auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Sabine de Buhr-Deichsel feierte ihren Erfolg in der Brasserie. Leider konnten wir am Abend nicht mehr persönlich mit ihr sprechen. Wolfgang Sasse, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, war mit dem Wahlergebnis durchaus zufrieden. „Bei der Stichwahl geht es jetzt nicht mehr um Personen. Es geht darum einen anderen Kopf ins Stadthaus zu bekommen“, sagte er.

Zufrieden zeigte sich auch Jens Kuraschinski. Er feierte seinen Erfolg mit Familie, Freunden und Mitgliedern der UWG im Zorbas am Markt. Ich bin sehr zufrieden und froh“, sagte er gegenüber „Die Hunte“. Für die Stichwahl war er durchaus optimistisch. „Wir schaffen das.“

Rainer Kolloge, Fraktionsvorsitzender der UWG, wertete den Wahlausgang als ein klares Zeichen. „Die fünf Parteien, die Frau de Buhr-Deichsel nominiert haben und die im Rat über eine 80Prozent Mehrheit verfügen, landen mit ihrer Kandidaten bei 36 Prozent.“ Er schließt daraus, dass die Bürger Wildeshausens selber bestimmen wollen, wer ihr Bürgermister oder ihre Bürgermeisterin wird.

Die beiden ausgeschiedenen Bewerber Jens-Peter Hennken und Andreas Tangemann waren angesichts ihrer Ergebnisse etwas enttäuscht. „Ich hätte einige Stimme mehr erwartet“, sagte Tangemann. Für den minimalen Aufwand, mit dem er seinen Wahlkampf bestritten habe, sei es aber ein gute Ergebnis.

Auch Jens-Peter Hennken hatte mit mehr Stimmen gerechnet. „Es waren nicht die Themen, auf die ich gesetzt habe, es waren die Personen, die entschieden haben“, meinte Hennken. Seinen Wählern gab er eine ganz klare Empfehlung, bei der Stichwahl für Jens Kuraschinski zu stimmen. „Dem Stadtrat wünsche ich de Buhr-Deichsel, der Stadt Kuraschinski.“

Andreas Tangemann wollte sich dagegen noch nicht auf eine Wahlempfehlung festlegen. „Ich habe in diese Richtung noch keine Gespräche geführt.“

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