Süßes vom Bürgermeister

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Jens Kuraschinski besucht am Heiligabend Polizei und Malteser Hilfsdienst

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die Weihnachtsbesuche des Wildeshauser Bürgermeisters am Heiligabend gehören zur guten Tradition. Auch Jens Kuraschinski setzte diese fort. Am Morgen des Heiligabend war er stellvertretend für alle diejenigen, die an Weihnachten Dienst tun, im Polizeikommissariat an der Herrlichkeit und in der Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes zu Besuch. Im Gepäck hatte er zwei große Geschenkkartons mit Süßigkeiten und Leckereien, die den Diensthabenden die Feiertages ein wenig versüßen sollten.
Im Polizeikommissariat empfing Polizeioberrat Markus Voth, Leiter der Dienststelle, das Stadtoberhaupt. Für die Polizeibeamten sind die Weihnachtsfeiertage ganz normaler Dienst. „Aber die Kollegen tauschen untereinander, damit diejenigen, die zum Beispiel kleine Kinder haben, am Heiligabend mit ihrer Familien feiern können“ sagte Voth. Andere wiederum verlängerten ihre Schichtzeit, so dass zumindest die Bescherung im Kreise der Familien gefeiert wurde.

Als Jens Kuraschinski (Zweiter von rechts) das Polizeikommissariat besuchte, schoben Markus Voth, Jurij Woyke, Vanessa Kniffki und Sven Hoopmann (von links) Dienst. Foto: Martin Siemer.
Als Jens Kuraschinski (Zweiter von rechts) das Polizeikommissariat besuchte, schoben Markus Voth, Jurij Woyke, Vanessa Kniffki und Sven Hoopmann (von links) Dienst. Foto: Martin Siemer.

Polizeikommissar Jurij Woyke und Polizeikommissarin Vanessa Kniffki kamen während des Bürgermeisterbesuch gerade von einem Einsatz zurück. Im Gewerbegebiet Ippener hatten sie einen Fundhund eingefangen und ins Tierheim gebracht. Derweil saß Polizeioberkommissar am Funk in der Dienststelle und war auch telefonisch Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, die nicht den Notruf 110 gewählt hatten.
Für das Kommissariat war das Jahr 2015 kein ganz einfaches. „Wir haben 13 neue Kolleginnen und Kollegen bekommen, die in den Schichtdienst integriert werden mussten“, berichtete Voth. Durch die Vielzahl der „Neulinge“ habe es nicht immer funktioniert, dass ein erfahrener Kollegen mit einem weniger erfahrenen auf Streife fährt. „Ich war jedoch positiv überrascht, wie reibungslos das hier geklappt hat“, stellte Polizeikommissar Raphael Radzieowski fest. Er versieht seit Oktober Dienst in Wildeshausen.

Auf der Rettungswache kontrollierten Jörg Arndt (links) und Stefan Röben (rechts) die Vitalwerte vom Bürgermeister. Foto: Martin Siemer
Auf der Rettungswache kontrollierten Jörg Arndt (links) und Stefan Röben (rechts) die Vitalwerte vom Bürgermeister. Foto: Martin Siemer

Durchweg „alte Hasen“ arbeiteten am Heiligabend in der Tagschicht der Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes. Notfallsanitäter Jörg Anrdt und die neiden Rettungsassistenten Ludger Hogeback und Stefan Röben besetzten bis 18 Uhr das Notarzteinsatzfahrzeug und den Rettungswagen. Dann wurden sie von der Nachtschicht abgelöst. Jens Kuraschinski nutzte die Gelegenheit, und ließ vor den Feiertagen noch einmal seine Vitalwerte kontrollieren.
Mit Dienststellenleiter Georg Rehaag und Thomas Siemer, Leiter der Ortsgliederung des MHD sprach Kuraschinski anschließend über das Einsatzaufkommen während der Feiertage und besonders auch über die Arbeit der Malteser in den beiden Flüchtlingsunterkünften in Wildeshausen.
Am frühen Abend war Jens Kuraschinski dann noch zu Gast im Alexanderstift. Dort hatte die Hozpizhilfe Wildeshausen für alleinstehende Bürgerinnen und Bürger ein weihnachtliches Beisammensein mit gemeinsamen Essen vorbereitet.

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