Teeküche ausgebrannt

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Bewohner in Wohn- und Geschäftshaus werden durch Rauch aufmerksam

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses am Mühlendamm in Wildeshausen. In der Nacht zum Donnerstag brannte die Teeküche eines Konstruktionsbüros im 2. Obergeschoss. Die 32-Jährige Bewohnerin einer darüberliegenden Dachgeschosswohnung hatten Rauch und Brandgeruch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Anschließend brachte sie sich mit ihrer Tochter in Sicherheit.
Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Wildeshausen veranlassten sofort eine Erhöhung der Alarmierungsstufe und forderten die Feuerwehr Düngstrup zur Unterstützung an. Insgesamt mehr als 50 Feuerwehrleute mit neun Einsatzfahrzeugen waren vor Ort.
Bei der Erkundung stellten die Feuerwehrkräfte fest, dass die Zugangstür zum Büro warm war und aus den Türöffnungen Rauch drang.
Der Einsatzleiter, Wildeshausen Ortsbrandmeister Hermann Cordes, entschied sich deshalb dafür, den Löscheinsatz von außen über die Drehleiter vorzunehmen. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz löschten den Brand.
Dieser hatte bereits die gesamte Küche ergriffen. Durch fehlenden Sauerstoff hatte er sich jedoch nicht auf weitere Teile des Büros ausgedehnt. Durch die Raucheinwirkung wurde die gesamte Einrichtung in Mitleidenschaft gezogen. In dem Büro gab es nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr keine Rauchmelder. Wären sie installiert gewesen, hätte der Brand vermutlich früher entdeckt werden können.
Die Feuerwehr evakuierte während der Löscharbeiten die Bewohner des Hauses. Sie konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzte gab es bei diesem Brand zum Glück nicht.
Nach zwei Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet. Die Polizei hat die Brandermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe kann zurzeit noch nicht beziffert werden.

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