Unterricht am Nachmittag

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Renate Geuter stellt Neuerungen für Ganztagsschulen vor

Wildeshausen. Ganztagsschule, das bedeutete in Niedersachsen bislang zumindest Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag. Das soll sich künftig ändern. So steht es zumindest im einem Erlass der Niedersächsischen Landesregierung, den die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Geuter jetzt vorstellte. Geuter war auf Einladung der Wildeshauser SPD-Fraktionsvorsitzenden Evelyn Goosmann nach Wildeshausen gekommen.

Wurden bisher weitestgehend offene Ganztagsschulangebote vorgehalten, können die Schulen und Schulträger aus drei verschiedenen Modellen auswählen. Nach wie vor gibt es die offenen Ganztagsschule, die auf rein freiwilliger Basis von den Schülerinnen und Schüler besucht wird.

Die Landesregierung möchte nun aber verstärkt auf die sogenannte teilgebundene und die gebundene Ganztagsschule setzen.Dabei gibt es an mindestens zwei Tagen in der Woche verpflichtend auch Unterrichtseinheiten am Nachmittag. Diese bieten sich für Förderunterrichte an.

Die Landesregierung hat die Förderung des Zuschussbedarfs der Schulen von 25 auf 75 Prozent erhöht. „Ziel sind 100 Prozent, das gab die Haushaltslage aber nicht her“, sagte Geuter. Kleine Grundschulen erhalten zudem einen Sockelbetrag, damit auch sie ein attraktives und interessantes Angebot vorhalten können.

In Wildeshausen sollen nach Vorstellungen der Sozialdemokraten alle Grundschulen in Ganztagsschulen gewandelt werden. Um das Interesse und den Bedarf der Eltern zu ermitteln, wird es noch vor den Sommerferien eine Elternbefragung in den Grundschulen und Kindergärten stattfinden. Die Ergebnisse dienen auch als Grundlage für die politischen Entscheidungen.

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