Unterstützung für den VFL

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Rotary Club Wildeshausen ermöglicht FSJler-Stellen

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Luis Ramon Baptista Wilke (17) und Maik Backhus (18) haben gerade ihr Abitur erfolgreich abgeschlossen. Doch anstatt sich jetzt auf die faule Haut zu legen, engagieren sich beide beim VFL Wittekind. Am 1. September beginnen sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Möglich wurde das Engagement auch durch die finanzielle Unterstützung durch den Rotary Club Wildeshausen. Denn jede FSJler-Stelle kostet den Verein rund 5.500 Euro.

Luis Ramon Baptista Wilke und Maik Backhus sind die neuen FSJler des VFL. Vorgestellt wurden sie von Günter Lübke, Hans Christian Vogelsang, Dr. Jutta Windeler, Wolfgang Sasse und Waldemar Köbke. Foto: msi
Luis Ramon Baptista Wilke (Mitte) und Maik Backhus (Dritter von rechts) sind die neuen FSJler des VFL. Vorgestellt wurden sie von Günter Lübke, Hans Christian Vogelsang, Dr. Jutta Windeler, Wolfgang Sasse und Waldemar Köbke (von links). Foto: msi

Am Mittwochnachmittag stelle der VFL Vorsitzende Wolfgang Sasse seine beiden neuen Mitarbeiter vor. Mit dabei auch Dr. Jutta Windeler, bis Anfang Juli Präsidentin des Rotary Clubs und ihr Nachfolger in diesem Amt Hans Christian Vogelsang.
Aus 18 Bewerbern hatte der Verein Luis Ramon Baptista Wilke und Maik Backhus ausgewählt. Die beiden werden jetzt unter anderem in der Wallschule, der Holbeinschule und der Realschule im Schulsport aktiv werden. Ein wichtiger Baustein ist auch die Integrationsarbeit, denn der VFL arbeitet aktiv mit im Programm „Integration durch Sport“. Eine Mammutaufgabe ist auch das Projekt „125 Jahre VFL“. Das Jubiläum wird im kommenden Jahr von März bis September gefeiert.
Neben der Arbeit im Verein steht für die beiden jungen Männer aber auch Weiterbildung auf dem Programm. „Wir schicken sie zu verschiedenen Lehrgängen“, sagte Sasse. Im Verein stehen Waldemar Köbke, Abteilungsleiter Handball und VFL-Geschäftsführer Hubert Schlüter für die interne Ausbildung bereit. Günter Lübke ist für die pädagogischen Belange zuständig.
Wolfgang Sasse betonte, dass die finanzielle Unterstützung durch den Rotary Club wichtig sei. Ebenso wichtig sei aber auch die Anerkennung der Arbeit, die im Verein geleistet wird durch Politik, Verwaltung und Schulen.
Der Zuschuss, den die Rotarier möglich machten, stammt aus den Erträgen der Weihnachtstombola 2014. „Wir hatten als Motto 'Lasst Kinderaugen leuchten' und das passt hier haargenau“, sagte Jutta Windeler. 3000 Euro steuert der Club zum FSJler-Projekt bei.

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