Urige Räuber

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Der Wels ist in der Hunte auf dem Vormarsch

Wildeshausen (pm). Der Wels ist auch in der Hunte auf dem Vormarsch. Im Fischereiverein Wildeshausen haben sich inzwischen einige Petrijünger erfolgreich auf den nächtlichen Fang der urigen Raubfische spezialisiert. Wer den bei uns größten heimischen Raubfisch, er kann über drei Meter lang werden, ans Ufer ziehen will, braucht Rute, Rolle, Schnur und Haken, die auch beim Hochseeangeln locker zum Einsatz kommen könnten. Alles halt einige Nummern größer. Wie auch die über 30 Zentimeter langen „Köderfischchen". Hier gilt wirklich: „großer Köder – großer Fisch”. Auch kleinere Wasservögel, Amphibien und Säugetiere wie Bisamratten stehen auf seinem Speiseplan. „Pudel dagegen nicht, auch nicht im Sommerloch“, betont Thomas Kaiser, Pressesprecher des Fischereivereins.

Beachtliche Ausmaße hatte dieser in der Hunte gefangene Wels. Foto: Fischereiverein
Beachtliche Ausmaße hatte dieser in der Hunte gefangene Wels. Foto: Fischereiverein

In den vergangenen Wochen wurden gleich mehrere große Waller zwischen 1,50 und 1,80 Meter mit Gewichten von mehr als 20 Kilogramm in der oberen Hunte im Bereich Pestrup und Hölingen gefangen. Das Durchschnittsgewicht der hiesigen Fische steigt jedenfalls von Jahr zu Jahr, das zeigt auch die jährliche Auswertung der Wildeshauser Fanglisten. Eigentlich keine Überraschung, denn vor allem Weißfische wie Brassen, Rotaugen oder Ukelei gibt es satt in der Hunte.

Dass der Wels aber auch ein schmackhafter Speisefisch ist, davon können sich die Besucher beim Tag der offenen Tür des Schützenvereins Altona am Sonntag, 6. September, überzeugen. Die Wildeshauser Angler sind dort ab 10 Uhr mit einem Infostand vertreten. Jeder der möchte, kann geräuchertes Welsfilet probieren.Verkauft werden außerdem Aale und Forellen, frisch aus dem Rauch. Die Einnahmen kommen dem geplanten Fischlehrpfad am Burgberg zu Gute.

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