Verrauchtes Labyrinth

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Atemschutzübung der Feuerwehren Düngstrup und Wildeshausen

Wildeshausen. Gleich mehrere Feuerwehrfahrzeuge standen am Dienstagabend auf dem Gelände der ProWerkstätten der Diakonie Himmelsthür am Westring. Die Feuerwehren Düngstrup und Wildeshausen führten dort ihre alljährliche Atemschutzübung durch. Dabei wurde sowohl das Einsatzverhalten der 20 Atemschutzgeräteträger geschult als auch die Ortskenntnis verbessert. Denn das Gebäude der ProWerkstätten war einst Sitz der Firma Hermes Systeme. Seit fünfeinhalb Jahren arbeiten nun in vollkommen umgebauten Werkräumen Menschen mit Handicap.

„Ich hoffe, der Hindernisparcours, den wir aufgebaut haben, hat hat sie vor nicht allzu große Aufgaben gestellt“, sagte Werkstattleiter Uwe Böhnke. Doch ein mit Paletten und Kartons vorgestellter Gang könne auch während des täglichen Arbeitsablaufs vorkommen. Ausgearbeitet hatten die Übung Uwe Beneke, Atemschutzwart der Feuerwehr Düngstrup und sein Stellvertreter Tim Hogeback.

Bei dem angenommenen Schadenfeuer in den Werkstätten galten sechs Personen als vermisst. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz erkundeten das Gebäude und brachten die Vermissten ins Freie. Als Übungseinlage wurde zudem ein Notfall eines Atemschutztrupps simuliert. Nach dem „Mayday, Mayday“ Notruf des Trupps kam der bereitstehende Rettungstrupp zum Einsatz. Er muss bei jedem Atemschutzeinsatz vorgehalten werden. Schnell konnte der Trupp den „verunfallten“ Feuerwehrmann in Sicherheit bringen.

Über gut 50 Atemschutzgeräteträger können die beiden Feuerwehren im Einsatz verfügen. „Sollte es hier tatsächlich brennen, fordern wir sofort Verstärkung durch andere Feuerwehren an“, sagte Wildeshausens Ortsbrandmeister Hermann Cordes. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Kurt Hagelmann bedankte sich bei Uwe Böhnke für die Möglichkeit, in den Räumen der ProWerkstätten zu üben. „Das ist für die laufende Ausbildung unbedingt notwendig.“

Zum Abschluss servierten die Kameraden der Feuerwehr Düngstrup einen kleinen Imbiss.

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