Wachwechsel bei den Schiffsbetreuern

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Gerd Jacoby 20 Jahre im Einsatz für die DGzRS

Wildeshausen. Zwei Jahrzehnte engagierte sich der Wildeshauser Gerd Jacoby ehrenamtlich für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Jacoby betreute die Sammelschiffchen, die an vielen Gaststätten und Geschäften stehen. Elf dieser Sammeldosen stehen auch in der Huntestadt. „Bundesweit sind es über 15000, eins steht sogar auf der Zugspitze“, verriet Hans-Joachim Katenkamp von der DGzRS. Denn die Seenotretter finanzieren sich ausschließlich über Spenden und Zuwendungen. Auf Gelder aus öffentlichen Haushalten habe man bewusst verzichtet. „Wir sind dadurch deutlich handlungsfähiger“, sagte Katenkamp.

Er war am Mittwochmorgen eigens aus Bremen nach Wildeshausen gekommen, um sich bei Gerd Jacoby für die langjährige Unterstützung zu bedanken. Als Zeichen der Anerkennung überreichte der dem „Bootsmann“ die Verdienstplakette der Seenotretter. „Bei der DGzRS ist es Tradition, dass ein Ehrenamtlicher der ausscheidet, selbst seinen Nachfolger sucht, sonst darf er nicht aufhören“, scherzte Katenkamp. Aber Gerd Jacoby hatte tatsächlich einen potenziellen neuen „Bootsmann“ angesprochen. Und Arne Stauner hatte sofort zugestimmt, sich um die Schiffchen in der Kreisstadt zu kümmern. „

Gerade jetzt zu Beginn der Saison der Freizeitschifffahrt ist es für die Besatzung wichtig, dass die Rettungsmänner die Unterstützung der Menschen an Land erfahren“, war Stauner überzeugt. Wie sein Vorgänger dankte auch Stauner allen Spendern. „Jeder fährt den Einsatz ideell mit“, sagte der 40-Jährige Delmenhorster.

Wer die Arbeit der Seenotretter ebenfalls unterstützen möchte, kann selbst eines der Sammelschiffchen aufstellen. Ein Anruf bei Arne Stauner unter der Telefonnummer 04221 / 850824 und das Schiffchen macht sich auf den Weg.

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