We snackt ok platt

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Neue Türschilder im Stadthaus sollen plattdeutsche Kommunikation erleichtern

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Mit plattdeutsch lässt sich manches einfacher regeln. Auch im Wildeshauser Stadthaus gibt es viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die plattdeutsch sprechen oder zumindest verstehen können. Damit Besucher de Verwaltung gleich wissen, mit wem sie platt snacken können, sind jetzt neue Türschilder installiert worden.
Friedrich Ahlers, Plattdeutschbeauftragter der Stadt Wildeshausen hatte die Idee Anfang 2016. Jetzt wurde das Ergebnis gemeinsam mit Bürgermeister Jens Kuraschinski und Margret Westphale, Chefsekretärin der Verwaltung, der Öffentlichkeit präsentiert.

Margret Westphale, Friedrich Ahlers und Jens Kuraschinski (von links) stellten die neuen Türschilder im Stadthaus vor. Foto: Martin Siemer
Margret Westphale, Friedrich Ahlers und Jens Kuraschinski (von links) stellten die neuen Türschilder im Stadthaus vor. Foto: Martin Siemer

An etwa zwei Dritteln der 60 Büros im Stadthaus prangen jetzt die neuen Türschilder, auf denen eine orangefarbene Sprechblase darauf hinweist „ik verstah ok platt“. Das Friedrich Ahlers plattdeutsch spricht, versteht sich von selbst .Aber auch Bürgermeister Jens Kuraschinski wechselt öfter ins niederdeutsche, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Und Margret Westphale, die in der Landgemeinde wohnt, versteht das plattdeutsche problemlos.
Friedrich Ahlers hat aber noch mehr Idee in petto. So könnten zum Beispiel auch die Ortsschilder sowohl in hochdeutsch als auch in plattdeutsch beschriftet werden. Und bei der kommenden Sitzung des Stadtrates wird ein Tagesordnungspunkt auf plattdeutsch abgehandelt, kündigte Jens Kuraschinski an.
Übrigens ist die Stadt Wildeshausen nicht Vorreiter mit den Plattdeutsch-Hinweisen an den Bürotüren. Auch beim Landkreis Oldenburg gibt es entsprechende Button.

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