Wildeshausen entwickelt sich positiv

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Seniorenunion informierte sich über die Zukunft der Kreisstadt

Wildeshausen (msi). Wildeshausen entwickelt sich positiv, nur viele Wildeshauser merken es nicht. Das zumindest meint Wolfgang Sasse, Fraktionsvorsitzender der CDU im Wildeshauser Stadtrat. Am Mittwochnachmittag war Sasse Gast der Wildeshauser Seniorenunion und berichtete aus der aktuelle politischen Arbeit.
Gemeinsam ging es anschließend mit dem Bus durch die neuen Baugebiete in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM) und „Vor Bargloy“.
Zuvor erläuterte Sasse aber die bauliche Entwicklung der Stadt. Dazu gehören auch die Planungen einer Schule und eines Kindergartens im Bereich der StEM.
Wir haben viel in die Baugebiete investiert. „Beim Grauen Immenthun haben wir etwa 100 Grundstücke vermarktet. Dort sind zurzeit noch ganze vier Grundstücke frei.“
Auch im Bereich „Vor Bargloy“ herrsche eine regen Bautätigkeit. Im ersten Bauschnitt verkaufte die Stadt 76 Grundstücke, für die letzten vier gibt es Voranfragen. Der zweite Bauabschnitt „Vor Bargloy“ bringt weitere 70 bis 90 Baugrundstücke. Diese sind auch notwendig, denn im Gegensatz zu anderen Kommunen ist Wildeshausen nicht so stark vom demografischen Wandel betroffen und verzeichnet ein anhaltendes Bevölkerungswachstum.

Wolfgang Sasse berichtete bei der Seniorenunion über aktuelle politische Themen. Foto: msi
Wolfgang Sasse berichtete bei der Seniorenunion über aktuelle politische Themen. Foto: msi

Zum Wachstum tragen auch die zahlreichen Werkvertragsarbeiter bei, die nach Sasses Angaben nicht nur bei den großen Geflügelverarbeitern beschäftigt sind. Hinzu kommen derzeit 52 Flüchtlinge aus den Krisengebieten in Syrien und dem Irak. Und in Wildeshausen leben 300 Menschen mit einem Handicap, die einen Anspruch auf Inklusion haben. Insgesamt als etwa 1500 Menschen, die in unsere Gesellschaft integriert werden müssen. „Diese Integration ist nicht nur über Ehrenamtliche zu leisten“, unterstrich Sasse. Vielmehr müsse die Politik diese Aufgabe koordinieren.
Und es muss mehr und offener über das Flüchtlingsthema gesprochen werden. „Die Flüchtlingsthematik ist meistens weit weg. Wenn diese Menschen aber dann zu uns kommen, dass ist das plötzlich ganz nah.“ Nicht gefallen habe ihm die Diskussion über die Unterbringung von 16 Flüchtlingen in einem Haus der Diakonie Himmelsthür an der Heilstättenstraße. Bis heute wohnt dort allerdings noch nicht ein Flüchtling. „Wer aus der Krisenregion Syrien oder Libyen nach Deutschland kommt, der hat unsere Hilfe verdient.“
Vorurteile oder Ängste müssten bei den Bürgerinnen und Bürgern abgebaut werden. „Wir müssen uns einfach mehr mit diesen Menschen beschäftigen“, forderte Sasse.

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