Wildeshauser sind gefordert

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Bürgerinnen und Bürger können bei Stadtkonferenzen mitgestalten

Von Martin Siemer

Wildeshausen. „Wildeshausen 2030“, so lautet der Titel des Entwicklungsplans, der die Zukunft der Stadt aufzeigen soll. Auf dem Weg dorthin können und sollen sich nun auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen. Möglich ist dies bei drei Stadtkonferenzen, von denen die erste bereits am Mittwoch, 14. Juni um 17.45 Uhr im historischen Rathaussaal stattfindet. Eingeladen sind hierzu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Am Freitagmorgen stellten Bürgermeister Jens Kuraschinski und Wildeshausens Stadtmarketingbeauftragte Daniela Baron die Stadtkonferenzen vor.
Die Stadt hatte zunächst mit dem Forum Stadtmarketing und acht, sich anschließenden Expertenarbeitsgruppen zu den Themen Bildung, Verkehr, Einzelhandel, Innenstadt, Gewerbe, Kultur, Freizeit und Tourismus diskutiert. Es wurde dabei Ziele und Maßnahmen formuliert, wohin sich die Stadt bis zum Jahr 2030 entwickeln soll.
Das Braunschweiger Planungsbüro Ackers und Partner wurde dann beauftragt, aus diesen Grundlagen einen übergeordneten Entwicklungsplan bis zum Jahr 2030 abzuleiten.
Bei den drei Stadtkonferenzen sollen unter anderem folgende Fragen geklärt werden: Wie kann das Profil Wildeshausens geschärft werden, um die Attraktivität besonders als touristisches Ziel langfristig zu verbessern? Wie geht man mit künftigen Leerständen im Bereich des Quartiers Huntetor um? Wie kann die Innenstadt Wildeshausens weiterentwickelt werden? Diese und weitere Fragen sollen bei den Konferenzen erörtert werden.
Das Büro Ackers und Partner wird zunächst in das Thema einführen, über die bislang erarbeiteten Grundlagen und das weitere Verfahren informieren. Mit den Konferenzteilnehmern sollen dann die noch offenen Fragen diskutiert werden. An fünf Themenständen gibt es zudem Informationen über die in den Expertengruppen formulierten Zielsetzungen.
„Es ist für alle Wildeshauserinnen und Wildeshauser eine große Chance, in die Zukunft zu schauen und das eigene Zuhause entsprechend der sich wandelnden Bedürfnisse und Lebensumstände mit zu gestalten“, sagte Bürgermeister Jens Kuraschinski bei der Konferenzvorstellung am Freitagmorgen.
Bereits nach den Sommerferien soll dann der Entwurf des Entwicklungskonzeptes in einer zweiten Stadtkonferenz öffentlich vorgestellt werden. Daran anschließend sollen weitere Konzepte für die einzelnen Stadtquartiere erarbeitet werden. So könnte sich das Quartier Huntetor, von der Herrlichkeit über das alte Feuerwehrhaus und Zwischenbrücken zu einem geschichtlich, kulturellem Zentrum entwickeln.

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