Zum Gildefest ein neues Quartier

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Kompanieversammlung der Königskompanie der Schützengilde

Wildeshausen (msi). Ein repräsentativeres Erscheinungsbild der neuen Gildemajestät, beim Regimentseinmarsch, mehr Disziplin im Regiment und eine neues Kompaniequartier, das waren die Themen, mit denen sich die Königskompanie der Wildeshauser Schützengilde beschäftigte. Am Sonntag trafen sich 30 der 44 Könige zu traditionellen Kompanieversammlung im Kayserhaus. Mit dabei auch Gastkönige, die bei den Jubiläumsgildefesten ausgeschossen werden. Auch Gildeoberst Ernst Frost sowie einige Offiziere machten den Majestäten ihre Aufwartung.

Der amtierende Gildekönig Oliver Rosemeier, Bergfestkönig Jörg Flege und Martin Reiser, König im Jahr 1990, hängten im Kayserhaus die von Reiser gestiftete Bergfestscheibe auf. Foto: Martin Siemer
Der amtierende Gildekönig Oliver Rosemeier, Bergfestkönig Jörg Flege und Martin Reiser, König im Jahr 1990, hängten im Kayserhaus die von Reiser gestiftete Bergfestscheibe auf. Foto: Martin Siemer

Intensiv diskutiert wurde die Präsentation des neuen Gildekönigs beim Regimentseinmarsch am Pfingstdiensttag. Seit drei Jahren thront die neue Majestät auf einem Podest in Höhe des Widukinddenkmals. „Wir wünschen uns, dass der neue König wieder in einer Kutsche den Einmarsch des Regiments verfolgt“; sagte Volker Böttjer, Schriftführer der Königskompanie. Den Königen sei aber durchaus bewusst, dass dieser Wunsch nicht einfach umzusetzen sei. Der Platz im Bereich der Kreuzung Westerstraße / Bahnhofstraße sei beengt. Zudem würden dort am Pfingstdienstag immer viele Zuschauer stehen. Beim Einmarsch des Regiments wünschen sich die Könige insgesamt mehr Disziplin. Vor allem sollte darauf geachtet werden, das keine zu großen Lücken entstehen. Auch müssten die Musikkapellen und Spielmannszüge besser verteilt werden“, sagte Böttjer.
Beim Gildefest 2016 werden die Könige erstmals ihr neues Kompaniequartier beziehen. Nachdem der Gasthof Wolters zum Jahresende geschlossen hat, sind die Könige einige Meter weiter Stadteinwärts in den Reitersaal im Hannoverschen Hof gewechselt.
Obwohl in der Königskompanie alle Könige gleich gestellt sind, gibt es einige, wie besondere Aufgaben übernehmen. Sprecher der Kompanie bleibt Jürgen Luthardt. Sein Stellvertreter ist Hermann Petermann jun. Die Kasse verwaltet Björn Köhler, die schriftlichen Aufgaben erledigt weiterhin Volker Böttjer. Jörg Flege steht der neuen Majestät als Berater zur Seite.
Auch in diesem Jahr gibt es in den Reihen der Königskompanie wieder einige Jubiläumskönige. Jürgen Luthardt holte vor 50 Jahren den Papagoy von der Vogelstange. Josef Kramer war vor 20 Jahren König, Sven Debicki vor zehn Jahren.
Auch die Könige beendete ihre Kompanieversammlung mit dem Wildeshauser Lied. Als nächste Veranstaltung steht bei ihnen der Kegelnachmittag am 27. Februar auf dem Programm.

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