Zum Jubiläum einen goldenen Kragen

(Kommentare: 0)

Heinrich Boning und Hubertus Kabierschke seit 50 Jahren im Brummkreiselverein

Wildeshausen (msi). Den Brummkreiselverein gibt es seit 51 Jahren. Seit 50 Jahren sind Heinrich Boning und Hubertus Kabierschke Mitglied in diesem vermutlich sinnloses Verein Deutschlands. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung wurden beide deshalb mit dem goldenen Schillerkragen ausgezeichnet. Der Schillerkagen ist das unverkennbare Zeichen eines jeden Brummkreiselmitgliedes.

Vereinsmeister Heinrich Boning und Obermeister Hubertus Kabierschke harten vor über einem halben Jahrhundert Jahr für Jahr im Lindenhof am Nebentisch von fünf Stammtischbrüder aus und lauschten begierig den Pfingstgeschichten der Herren. Ein Jahr nach Vereinsgründung erbarmten sich diese Gründungsmitglieder des Brummkreiselvereins und nahmen Boning und Kabierschke ein am 09. Juni 1965 in ihren Kreis auf.

Hubertus Kabierschke (links) und Heinrich Boning wurden mit dem goldenen Schillerkagen geschmückt. Foto: Privat
Hubertus Kabierschke (links) und Heinrich Boning wurden mit dem goldenen Schillerkagen geschmückt. Foto: Privat

Geprägt war die Versammlung von den üblichen, zeitraubenden Regularien, wie Neuaufnahmen, Ehrungen, Jahresberichten der Altjungfern, Altmeister, Jungfern und Meister. Und dennoch wurde es, wie immer bei den Brummkreislern, ein vergnügter Abend.

Zum letzten Mal fand die Zusammenkunft im Vereinslokal Wolters statt. Das Restaurant schließt zum Jahresende für immer die Pforten. Die langjährige Vereinswirtin Barbara Wolters wurde zum Dank als Jungfer in den Verein aufgenommen. Ebenso Silvia Dellwisch. Der Vereinsmeister, Heinrich Boning verpflichtete beide gemäß den Regularien mit dem Schlag der Kreiselpeitsche und erläuterte zuvor die hohen Ziele des Vereins.

Vereinsmeister Heinrich Boning (links) nahm Barbara Wolter (Zweite von rechts) als Jungfer in den Brummkreiselverein auf. Foto: Privat
Vereinsmeister Heinrich Boning (links) nahm Barbara Wolter (Zweite von rechts) als Jungfer in den Brummkreiselverein auf. Foto: Privat

Nachdem die langwierigen Formalien abgearbeitet waren, wurde lange und lebhaft darüber diskutiert, wo der so beliebte und stark besuchte Frühschoppen des Brummkreiselvereins am Pfingstmittwoch stattfinden soll, wenn das Vereinslokal Wolters in 2016 nicht mehr zur Verfügung steht. Geplant ist, diese Veranstaltung im Kayserhaus stattfinden zu lassen, wo der Brummkreiselverein vor Jahrzehnten schon einmal zu Gast war.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 7 und 9?