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Vorstand des Heimatvereins besuchte Schäfer Detlef Hellmers

Wildeshausen (msi/pm). Seit mehreren Jahren schon zieht alljährlich eine Moorschnuckenherde über das Pestruper Gräberfeld. Die vierbeinigen Landschaftspfleger sorgen dafür, dass die Heide auf dem hügeligen Gelände in jedem Jahr aufs neue blüht. In der Nacht wird die Herde im Schafkoben des Heimatvereins untergebracht. Grund genug für dessen Vorsitzenden Hergen Stolle, gemeinsam mit Vorstandmitgliedern Schäfer Detlef Hellmers einen Besuch abzustatten. Mit dabei auch Revierförster Heiner Brüning, der auch für das Gräberfeld zuständig ist. Der Informationsbesuch diente auch der Kontaktpflege.

Detlef Hellmers (rechts) und Heiner Brüning (Mitte) informierten Heiko Wittrock, Rolf Ellerhorst und Hergen Stolle (von links) über die Beweidung auf dem Pestruper Gräberfeld. Foto: Heimatverein / Helmut Hogeback
Detlef Hellmers (rechts) und Heiner Brüning (Mitte) informierten Heiko Wittrock, Rolf Ellerhorst und Hergen Stolle (von links) über die Beweidung auf dem Pestruper Gräberfeld. Foto: Heimatverein / Helmut Hogeback

Brüning informierte den Vorstand des Heimatvereins über die derzeitige Situation auf dem Gräberfeld. Die Beweidung laufe bis Anfang Dezember, so Brüning und klappe dank des Engagement von Detlef Hellmers hervorragend. Die Beweidungsintensität sowie durchzuführende Maßnahmen, die zur Pflege und Entwicklung des Gräberfeldes beitragen wurden und werden immer eng mit der zuständigen Naturschutzbehörde des Landkreises Oldenburg abgestimmt.
Brüning bedankte sich ausdrücklich beim Heimatverein dafür, dass der Schafkoben für die Herde genutzt werden kann. Er lobte den Heimatverein für die gute Zusammenarbeit. Ohne Schafkoben würde es auf dem Pestruper Gräberfeld vermutlich keine Schafbeweidung mehr geben, sagte Brüning. Der Heimatverein Düngstrup ist Eigentümer des dortigen Schafkobens, der für die Unterbringung der Schafherde auf dem Gräberfeld immer zur Verfügung gestellt wird. Dies komme dem Herdenschutz und dem Wolfsschutz sehr zu Gute.
Hellmers informierte zufrieden darüber, dass es in letzter Zeit keine Probleme mehr mit nicht angeleinten Hunde gebe, die die Schafherde stören.

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