Zwei Mandate sind Pflicht

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SPD Wildeshausen nominiert sechs Kandidaten für den Kreistag

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die Zielvorgabe von Thomas Harms, Chef der Wildeshauser Sozialdemokraten, war klar: „Holt uns mindestens zwei Sitze im Kreis“, gab er den am Freitagabend im Wildeshauser Hof nominierten sechs Kandidaten mit auf den Weg. Jetzt muss noch die Wahlkreisdelegiertenkonferenz über die Kandidatenvorschläge abstimmen. Das geschieht am 9. April im „Reitersaal im Hannoverschen Hof“ in Wildeshausen.
Dann stellen sich Hannelore Hunter-Roßmann, Franz Duin, Vera Debicki, Woldemar Schilberg, Walter Panschar und Hartmut Frerichs dem Votum der Delegierten.

Der neu- und wiedergewählte Vorstand der Wildeshauser SPD: Thomas Harms (von links, Matthias Kluck, Silke Grabbe, Sven Bischoff, Jürgen Schlausch, Ulrich Becker ,Jürgen Wiesner. Foto: Martin Siemer
Der neu- und wiedergewählte Vorstand der Wildeshauser SPD: Thomas Harms (von links, Matthias Kluck, Silke Grabbe, Sven Bischoff, Jürgen Schlausch, Ulrich Becker ,Jürgen Wiesner. Foto: Martin Siemer

Mit dem Ziel, mindestens zwei Mandate für die Wildeshauser SPD zu holen, wollen die Wildeshauser Sozialdemokraten auch das Gewicht Kreisstadt im Kreistag stärken. Mit insgesamt vier Kreistagsabgeordneten aus drei Parteien ist Wildeshausen eigentlich unterrepräsentiert. Bei der Kommunalwahl am 11. September teilen sich die Wildeshauser die Listenplätze mit den SPD Ortsvereinen aus Dötlingen und Harpstedt, wobei die Wildeshauser diesmal den ersten Listenplatz stellen, den voraussichtlich von Hannelore Hunter-Roßmann einnimmt.
Die Kandidaten für die Wahl zum Stadtrat Wildeshausen will die SPD auf einer eigenen Mitgliederversammlung am 15. April nominieren.
Vor der Kandidatenkür hatte der Vorstand der SPD Wildeshausen seinen Rechenschaftsbericht abgegeben. Aufgrund der Vielzahl von Tagesordnungspunkten fassten sich sowohl Thomas Harms als auch Kassierer Jürgen Wiesner kurz. Letzterer vermeldete ein Plus in der Kasse und einen leichten Mitgliederrückgang von 91 auf 90.
Evelyn Goosmann, Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat Wildeshausen, ging in ihrem Bericht auf einige bedeutsame Punkte aus dem politischen Tagesgeschäft ein. Ein eindeutig Votum gab sie für die Unterstützung der Tierschutzgruppe Wildeshausen (TSGW). Nachdem die Gemeinden Großenkneten und Hatten die Zusammenarbeit mit der TSGW beenden, scheint eine große Lösung für ein Tierheim im Landkreis vom Tisch. „Als SPD Wildeshausen wollen wir ein Tierheim, notfalls eine Lösung für Wildeshausen, klein aber fein“, betonte Goosmann. Möglicherweise ist auch die Gemeinde Dötlingen noch mit im Boot.

Thomas Harms (links) bedankte sich bei Walter Panschar für dessen Arbeit als stellvertretender Vorsitzender des SPD Ortsvereins. Foto: Martin Siemer
Thomas Harms (links) bedankte sich bei Walter Panschar für dessen Arbeit als stellvertretender Vorsitzender des SPD Ortsvereins. Foto: Martin Siemer

Bei den Wahlen zum Vorstand des SPD Ortsvereins gab es nur zwei Veränderungen. Für Walter Panschar rückte der bisherige Beisitzer Jürgen Schlauch als stellvertretender Vorsitzender nach. Schlauch wurde einstimmig gewählt. Panschar kandidierte nicht erneut für dieses Amt, er bewirbt sich um ein Kreistags- und Stadtratsmandat. Neuer Beisitzer wurde Matthias Kluck. In ihren Ämter einstimmig bestätigt wurden der Vorsitzende Thomas Harms, Kassierer Jürgen Wiesner und Schriftführer Ulrich Becker. Wiedergewählt wurden auch die Beisitzer Sven Bischoff, Stephan Dieckmann und Silke Grabbe.

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