COVID-19 Infos

Weiterhin keine neuen Infektionen

Landkreis (pm) Weiter keine neu registrierte Infektion mit dem Coronavirus vermeldet die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg. Die Gesamtzahl beträgt weiterhin 240 bestätigte Fälle, inklusive genesener und verstorbener Personen. Die COVID-19-Erkrankung wurden durch das Virus Sars-CoV-2 hervorgerufen.

Die Erreichbarkeit des Bürgertelefons beim Landkreis zum Thema Corona wird ab dem kommenden Wochenende wegen geringerer Nachfrage zunächst für die Wochenenden und Feiertage eingestellt. Die Hotline 04431/85-100 ist dann von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 17 Uhr und am Freitag von 8:30 bis 13 Uhr erreichbar.

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Nachrichten

51 Infektionen und ein Todesfall

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Wildeshausen (LD) Ein 89-Jähriger Delmenhorster ist am Freitagmorgen im Krankenhaus Johanneum der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Das teilte die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg am Nachmittag mit.

Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 56 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand 27.03.2020). Davon sind fünf Personen wieder genesen. Somit gibt es derzeit 51 Erkrankte.

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Zusammen für ein Miteinander

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Frank Stauga füllt eine Portion Mittagessen in einen Topf und schiebt diesen dem Kunden entgegen. Foto: Martin Siemer

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Am 18. März haben Nicolle und Frank Stauga den Schlüssel für das „Alte Amtshaus“ an der Herrlichkeit im Schatten der Alexanderkirche umgedreht. „Zum Schutz meiner super tollen Mitarbeiter und natürlich unser Freunde und Gäste“, schreib Stauga damals auf Facebook. Was blieb war eine gut bestückte Küche, in der er jede Menge an Vorräten gab.

Kurzerhand startet Frank Stauga am 21. März eine Aktion, die er „Zusammen für ein Miteinander“ nannte.

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In Wildeshausen manchmal kein Durchkommen

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Der Corona-Virus machts möglich: Viel Platz für Menschen mit Handicap. Viele Cafés und Eisdielen haben die Stühle zusammengestellt. Foto: Martin Siemer

Von Martin Siemer

Wildeshausen. Wer auf einen Rollator oder gar auf einen Rollstuhl angewiesen ist, der hat im Moment in Wildeshausens Innenstadt jede Menge Platz. Angesichts der Corona-Ausbreitung haben Cafés und Eisdielen ihren draußen stehenden Tischen zusammen gestellt. Modegeschäfte sind geschlossen, auf den Gehwegen sind keine Bekleidungsständer oder Werbetafeln mehr zu finden.

Soviel Platz wie jetzt wünscht sich Mario Bögemann, Sprecher des „Stadtforums – Sprachrohr für Menschen mit Behinderung“, auch in „normalen“ Zeiten. „Es muss auf jeden Fall etwas gemacht werden“, sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung.

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Corona-Lage entwickelt sich dynamisch

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Von Martin Siemer

Landkreis. Auch wenn sich die Lage bei der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 dynamisch entwickelt, im Landkreis Oldenburg ist die Situation zurzeit stabil. Stand Montagnachmittag gibt es nach wie vor vier Menschen mit einer bestätigten Virusinfektion. Das teilte Landrat Carsten Harings bei einem Pressegespräch im Kreishaus mit.

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Industriegebiet auf den Weg gebracht

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Von Martin Siemer

Wildeshausen. Mit den Stimmen von CDU und SPD hat der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt des Wildeshauser Stadtrates am jetzt die Änderung des Flächennutzungsplans für das Industriegebiet Wildeshausen-West auf den Weg gebracht. Hermann Hitz, Heiner Spille (UWG) sowie Uwe Bock (Piraten) stimmten dagegen. Zuvor gab es erneut eine kontroverse Diskussion über die Notwendigkeit des Industriegebietes an der Autobahnanschlussstelle Wildeshausen-West.

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Weiterhin zu wenig Kindergartenplätze

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Von Martin Siemer

Wildeshausen. Beitragsfreiheit für Kindergartenplätze, Betreuungsangebot und Auswirkungen des flexiblen Einschulungstermins; gleich ein ganzer Themenmix stand auf der Tagesordnung des Ausschusses für Ordnung Soziales und Familie des Wildeshauser Stadtrates. Der Niedersächsische Landtag hatte am 27. Februar 2018 beschlossen, das Einschulungsalter weiter zu flexibilisieren. Kinder, die bis zum 30. September dieses Jahres das sechste Lebensjahr vollenden, sind schulpflichtig. Bei Kindern, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September das sechste Lebensjahr vollenden, können die Eltern entscheiden, ob sie den Schulbesuch ihres Kindes um ein Jahr hinausschieben. Sollte dies beabsichtigt sein, müssen die Eltern diesen Entschluss bis zum 1. Mai der Schule mitteilen. Das wiederum birgt einige Unsicherheiten bei der Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2018/2019.

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Integration bleibt große Aufgabe

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Von Martin Siemer

Wildeshausen. Die Zuwanderung von Menschen nach Deutschland und auch nach Wildeshausen ist nicht erst seit 2015 ein Thema für die Kommunalpolitik. Und doch wird oftmals der Begriff Integration mit den Geflüchteten aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan verbunden. Dabei stellen Menschen aus Bulgarien und Rumänien insgesamt die weitaus größte Gruppe unter den insgesamt 3.108 Menschen ohne deutschen Pass, die in Wildeshausen leben. Das berichtete Michaela Kurwinkel, Integrationsbeauftragte der Stadt Wildeshausen, jetzt im Ausschuss für Ordnung, Soziales und Familie des Wildeshauser Stadtrates.

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