200 Jahre in der Feuerwehr

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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Brettorf

Brettorf. Ehrungen und Beförderungen standen neben dem Jahresbericht im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Brettorf am vergangenen Freitag. Ortsbrandmeister Gunter Brandes begrüßte dabei im Schützenhof Schürmann unter anderem Katrin Albertus-Hirschfeld, Allgemeine Vertreterin von Bürgermeister Heino Pauka, Ordnungsamtsleiterin Elke Brunotte, Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich sowie den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Peter Sparkuhl. Der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses Rudolf Zingler und die beiden Kandidaten für die kommende Bürgermeisterwahl, Gerrit Meyer und Ralf Spille waren ebenfalls der Einladung gefolgt. Gleich fünf Mal konnte die Auszeichnung für 40-Jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr vergeben werden. Jürgen Abel, Rainer Abel, Hartmut Einemann, Hans-Hermann Nordbrock und Heiko Wilkens engagieren sich seit vier Jahrzehnten ehrenamtlich für den Brandschutz. Gunter Brandes und Carsten Abel blicken auf 25 Jahre zurück. Heiner Freese und Gerd Rüdebusch wurden nach dem Übertritt in die Altersabteilung mit der silbernen Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet. Aus den Reihen der Brettorfer Feuerwehrkapelle wurde Mitbegründer Rolf Wilkens von Dieter Guhn für seine 55jährige Mitgliedschaft und mehr als 800 Auftritte geehrt.

Leon Boholubsky, Jakub Giec und Philip Leggewie wurden zur Feuerwehrmännern ernannt. Nicole Reese wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Arne Wilkens ist ab sofort Oberfeuerwehrmann, Sarah Freese Hauptfeuerwehrfrau. Ortsbrandmeister Gunther Brandes erhielt eine Beförderung zum Oberbrandmeister.

In seinem Jahresbericht listete Brandes die umfangreichen Tätigkeiten der 48 ehrenamtlichen Feuerfrauen und Männer auf. 17 Einsätze für die Ortsfeuerwehr verzeichnete der Bericht für das vergangene Jahr. Besonders erwähnenswert waren hierbei der Hochwassereinsatz an der Elbe und ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang in Hockensberg. Auch die vielen Sonderlagen nach Unwettern mit etlichen Sturmschäden beschäftigten die Feuerwehr. Insgesamt leisteten die Mitglieder der Einsatzabteilung bei Einsätzen und Ausbildungsdiensten gemeinsam 7.410 Dienststunden. Davon entfielen 308 Stunden auf die Altersabteilung, die derzeit über 22 Kameraden verfügt. Für die 13 Mitglieder der Feuerwehrkapelle schlugen 550 Stunden zu Buche.

Erfreut zeigte sich Ortsbrandmeister Gunther Brandes über den Eintritt von fünf neuen Mitgliedern in die Brettorfer Feuerwehr im vergangenen Jahr. Dadurch konnte das Durchschnittsalter der Wehr um ganze zweieinhalb Jahre gesenkt werden.

Auch abseits der Feuerwehrtätigkeiten beteiligten sich die Brettorfer Brandschützer am Dorfleben. So wurden unter anderem wieder zwei Blutspendetermine ausgerichtet, der Laternen- und Schützenfestumzug begleitet sowie die Osterfeier, das Sommerfest und der Tanz in den Mai veranstaltet.

Bei den Wahlen galt es einen Nachfolger für den Sicherheitsbeauftragten Sven Lehners zu finden, der dieses Amt nach einem Wohnortwechsel nicht weiter ausüben kann. Einstimmig wurde Arne Wilkens als sein Nachfolger gewählt.

Zum Schluss der Versammlung verlieh Peter Sparkuhl die Hochwassermedaille des Landes Niedersachsen an Jakub Giec, Marcel Reese, Andreas Reese und Jürgen Schnier. Die Brettorfer Kameraden gehörten im Rahmen des Einsatzes der Kreisfeuerwehrbereitschaft im Juni beim Elbehochwasser im Landkreis Lüchow-Dannenberg einer 17-köpfigen Abordnung aus der Gemeinde Dötlingen an.

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