70 Jahren in der Feuerwehr

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Jahreshauptversammlung / Ehrung für Heinz Hinrichs

Dötlingen. Seit sieben Jahrzehnten hält Löschmeister Heinz Hinrichs der Freiwilligen Feuerwehr die Treue. Während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Dötlinger Hof wurde er dafür von Kreisbrandmeister Andreas Tangemann mit dem Abzeichen Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet.

Die Versammlung stand im Zeichen der Jahresberichte. Ortsbrandmeister Torsten Fischer listete insgesamt 22 Einsätze für das Jahr 2013 auf. Besonders erwähnenswert sind hierbei, neben dem Hochwassereinsatz an der Elbe, der Wasserschaden im Krankenhaus Johanneum, die Sonderlagen nach Unwettern mit etlichen Sturmschäden und ein Lkw-Brand auf der Autobahn A1.

Insgesamt leisteten die 48 aktiven Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Dötlingen bei Einsätzen und Ausbildungsdiensten gemeinsam 5.964 Dienststunden. 128 Stunden entfielen dabei auf die Altersabteilung, die derzeit über 17 Kameraden verfügt. Bei der neu gegründeten Kinderfeuerwehr schlugen bereits im ersten halben Jahr 369 Stunden zu Buche.

Torsten Fischer hob hervor, dass die Feuerwehr auch abseits von Übungen und Einsätzen aktiv am Dorfleben teilnehme. So wurden im vergangenen Jahr unter anderem wieder zwei Blutspendetermine, die Ferienpassaktion, Theaterabend und Löschparty sowie die Brandwache beim Osterfeuer ausgerichtet.

Arbeitsintensiv erwies sich für die Führungskräfte die Planung der Ersatzbeschaffung des Löschgruppenfahrzeuges. Nach Auskunft von Katrin Albertus-Hirschfeld, Allgemeine Vertreterin von Bürgermeister Heino Pauka, wird das neue „LF 10“ eventuell noch in diesem Jahr geliefert. Den Zuschlag für den feuerwehrtechnischen Aufbau erhielt Ende letzten Jahres die Firma Rosenbauer. Das Fahrgestell des Allradfahrzeuges liefert MAN.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich gaben in ihren Grußworten Hintergrundinformationen aus dem Feuerwehrbereich. Ulrich berichtete von insgesamt 76 Einsätzen für die Gemeindefeuerwehr. Neben 21 Brandeinsätzen machten insgesamt 55 Hilfeleistungseinsätze den Großteil der Einsätze aus.

Der Stand der aktiven Mitglieder sei in den drei Wehren im vergangenen Jahr leicht auf 148 angestiegen. Neu hinzugekommen ist die Kinderfeuerwehr, die derzeit mit 20 Mitgliedern bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Wie wichtig die Jugendarbeit für die gute Zusammenarbeit in der Gemeindefeuerwehr sei, zeige sich laut Ulrich auch darin, dass mittlerweile acht Mitglieder des Gemeindekommandos zuvor in der gemeinsamen Jugendfeuerwehr aktiv waren.

2013 war für die Kreisfeuerwehr mit dem Umzug in die neue Feuerwehrtechnische Zentrale, mehreren Sonderlagen nach Unwettern und nicht zuletzt mit dem Hochwassereinsatz an der Elbe ein turbulentes Jahr, blickte Tangemann zurück. Mit der Einführung des Digitalfunks in 2015 stehe die nächste Herausforderung allerdings bereits bevor. Im Zuge der Umstellung werden bereits ab April die Funkrufnamen im Landkreis Oldenburg geändert.

Bei den Wahlen der Funktionsträger wurde Michael Castens zum Atemschutzgerätewart gewählt. Andre Suhr hat ab sofort das Amt des stellvertretenden Atemschutzgerätewartes inne. Stefan Castens wurde als Zugführer bestätigt. Alle Wahlen fielen einstimmig aus.

Marvin Leutloff und Kai Riethmöller wurden nach erfolgreichem Abschluss der erforderlichen Lehrgänge zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Hauptfeuerwehrmann darf sich ab sofort Maik Cording nennen. Simon Schröder ist fortan Löschmeister. Zum Brandmeister wurde Torsten Fischer befördert.

Mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 25jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Jens Sölter ausgezeichnet.

Zum Abschluss verlieh Heiner Ulrich die Hochwasser-Medaille des Landes Niedersachsen an Sascha Henning, Sascha Lahmann, Maik Ohmstede, Simon Schröder und Jannis Wilgen. Diese Dötlinger Kameraden gehörten im Rahmen des Einsatzes der Kreisfeuerwehrbereitschaft im Juni beim Elbehochwasser im Landkreis Lüchow-Dannenberg einer 17-köpfigen Abordnung aus der Gemeinde Dötlingen an

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