Publikum durfte mitgestalten

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Neujahrskonzert des Bremer Kaffeehaus Orchester

Dötlingen. Zum dritten Mal spielte das Bremer Kaffeehausorchester am Sonnabend das Neujahrskonzert im Hotel Gut Altona. Und auch dieses Mal war das Konzert nahezu ausverkauft und die Musikliebhaber erlebten ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm. Erstmals konnten die Konzertbesucher dabei das Programm mitgestalten. Denn im zweiten Teil spielte das Quintett Wunschmelodien, die das Publikum zuvor aus einem ausgesuchten Repertoire ausgewählt hatte.

In charmanter, humorvoller Weise führte Klaus Fischer durch den Abend. Der Multiinstrumentalist spielt im Kaffeehausorchester Flöte, Klarinette und Saxophon. Komplettiert wird das Quintett durch Constantin Dorsch (Violine), Johannes Grundhoff (Klavier), Anselm Hauke (Kontrabass) und Gero John (Violoncello).

„Champagnerlaune“ war das Neujahrskonzert überschrieben. Und spritzig wie das perlende Edelgetränk präsentierte sich das Orchester. Die bunte Mischung aus bekannten klassischen Melodien und modernen, für ein Salonorchester arrangierten Stücken, kam beim Publikum ausgesprochen gut an.

Neben Klassikern wie „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß Sohn oder „Leichtes Blut“ vom selben Komponisten spielte das Kaffeehaus Orchester „Salut d’amour“ von Edward Elgar. Aber auch „Honey Pie“ von den Beatles oder „It don’t mean a thing“ von Duke Ellington gab es im Laufe der Konzert zu hören.

Viele der Stücke des Neujahrskonzerts sind auch auf der aktuellen CD des Bremer Kaffeehaus Orchesters zu hören, die in der Pause erworben werden konnte. „Wenn Sie also die Musik mögen und sich Kost und Logis für fünf Musiker ersparen wollen, dann kaufen sie die CD“, lautete der humorvolle Werbepart von Klaus Fischer.

Das Orchester live beim Neujahrskonzert zu erleben war aber ein noch viel größerer Genuss.

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