Mosaik von Georg Schmidt-Westerstede gerettet

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Kunstwerk aus Großmarktkantine geht an die Stadt Westerstede

Oldenburg. Kunst am Bau ist immer wieder bedroht, wenn die entsprechenden Gebäude verändert oder abgerissen werden. In der Kantine des FEGRO-Großmarktes in Metjendorf, die in Kürze abgerissen werden soll, befindet sich ein Glasmosaik des Oldenburger Künstlers Georg Schmidt-Westerstede. Durch Vermittlung von Landschaftspräsident Thomas Kossendey konnte dieses Kunstwerk mit dem Titel Oldenburg-Ostpreußen jetzt gerettet werden: Die Stadt Westerstede übernimmt das Glasmosaik aus dem Jahr 1970, das vor dem Abriss des Kantinengebäudes von den Restauratoren Anna und Klaus Peter Dyroff abgenommen wird.

„Wir sind erfreut und erleichtert, dass es uns gelungen ist, mithilfe der Stadt Westerstede auf ganz unbürokratische Weise dieses Kunstwerk zu bewahren,“ so Kossendey. Der Landschaftspräsident dankte auch der Firma OHG FEGRO/SELGROS Cash & Carry GmbH & Co. für ihr Entgegenkommen.

Der Künstler Georg Schmidt-Westerstede (1921-1982) ist in Wilhelmshaven geboren, in Westerstede aufgewachsen und hat lange in Oldenburg gelebt. Gearbeitet hat er als Maler, Bildhauer und als Mosaizist. Gerade im Bereich „Kunst am Bau“ hat er sich in Nordwestdeutschland einen Namen gemacht und so finden sich viele seiner Arbeiten im öffentlichen Raum in und an Bauwerken. Hier sind es Beton- und Ziegel- oder Metallreliefs, Buntglasfenster, vor allem aber Glasmosaiken, die der Künstler in seiner ganz eigenen Handschrift geschaffen hat. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Ausgestaltung des Herbartgangs in der Oldenburger Fußgängerzone.

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