Beim Frauenverein geht’s weiter

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Brigitte O. Kaiser weitere drei Jahre Vorsitzende

Wildeshausen. Ehrenamtlich Verantwortung in einem Verein zu übernehmen ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Da macht auch der Wildeshauser Frauenverein keine Ausnahme. Bereits im vergangenen Jahr hatte der amtierende Vorstand um die Vorsitzende Brigitte O. Kaiser seinen Rückzug angekündigt.

Doch in den vergangenen zwölf Monaten fanden sich keine potenziellen Nachfolgerinnen. „Aber das war wohl Wunschdenken und die Gefahr, dass der Verein aufgelöst werden muss, bestand durchaus“, sagte Kaiser während der gestrigen Jahreshauptversammlung im Restaurant Wolters. Kaiser stellte sich deshalb erneut für weitere drei Jahre zur Wahl. Und die 80 anwesenden Frauen schenkten ihr, bis auf eine einzige Ausnahme weiterhin das Vertrauen.

Aus dem Vorstand verabschiedet wurden die zweite Vorsitzende Gretel Francksen, Kassenwartin Annelies Frye und Doris Schauder. Zur neuen zweiten Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Hiltraut Seefeld-Iken. Die Kasse führt jetzt Kerstin Weimann. Kaiser bedankte sich bei ihren ehemaligen Vorstandkolleginnen für das gute Miteinander. „Diese Zusammenarbeit mit diesem Team war Freude pur. Wir haben hervorragend zusammen harmoniert und gemeinsam an einem Seil gezogen. Jede hat ihre Aufgabe verantwortungsvoll und mit riesigem Engagement wahrgenommen.

193 Mitglieder hat der Wildeshauser Frauenverein derzeit. Und es sollen noch mehr werden. Das zumindest forderte die Vorsitzende. „Wenn wir unsere Vereinsarbeit, die hauptsächlich auf ehrenamtliche soziale Dienste ausgerichtet ist in dem bisherigen Umfang ausüben und anbieten zu wollen, brauchen wir Zuwachs. Zuwachs von Frauen, die noch über ausreichend Kraft verfügen, aktiv mitzuhelfen.“

Die Jahreshauptversammlung bildet auch den Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Berta Freitag, Hedwig Kluger, Eva Maria Milke, Alma Schukowski und Elfriede Ullrich gehören dem Verein seit 40 Jahren an. 25 Jahre dabei sind Paula Johannes, Ingrid Schäfer, Agnes Werner und Hannelore Winkler.

In ihrem Jahresbericht listete Brigitte O. Kaiser die zahlreichen Aktivitäten des Vereines im vergangenen Jahr auf. Neben zwei etablierten Festen engagieren sich die Frauen als Lese-Patinnen, als Frühstücksfrauen der Hunteschule, in der Gymnastikgruppe, als Gilde-Helferinnen oder Rollstuhlschieberinnen. „Auch wenn ich mich jedes Jahr wiederhole und manchmal auch innerhalb eines Jahres, aber ohne euer Mitwirken in allen Bereichen, zu allen Aktionen wären viele Hilfsdienste für andere Institutionen und für unsere vereinseigenen Gruppen niemals leistbar“, betonte Kaiser.

Während der Versammlung stellte sich auch Jens-Peter Hennken als Kandidat für das Bürgermeisteramt in der Stadt Wildeshausen vor.

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