Jens-Peter Hennken kandidiert

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Zweiter Bewerber um das Bürgermeisteramt in Wildeshausen

Von Martin Siemer

Wildeshausen – Es gibt einen zweiten Bewerber um das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wildeshausen. Am heutigen Freitag erklärte Jens-Peter Hennken seine Kandidatur.

Anfang November 2013 hatte der 47-Jährige Wildeshauser die Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt gefragt, ob sie Interesse an seiner Kandidatur um das Amt des Bürgermeisters haben.

Das von Hennken selbst gesteckte Ziel von 275 Klicks auf seiner Homepage www.hennken.de war bereits nach wenigen Stunden erreichten. Am Ende waren es über 600 Wildeshauserinnen und Wildeshauser, die seine Kandidatur wünschen.

Auch die zweite Vorbedingung, die Finanzierung des Wahlkampfs, wurde mittlerweile erfüllt. Eine Wählergemeinschaft erklärte, ihn im Wahlkampf zu unterstützen.

„Ich bin begeistert, von so viel Interesse an meinem Angebot und Zustimmung zu meiner Kandidatur", erklärte Hennken gegenüber „Die Hunte“.

„Es ist ein gutes Gefühl, von vielen in unserer Stadt als Alternative zu der Kandidatin der Stadtrats-Parteien gewünscht zu sein. Jetzt möchte ich der neue Bürgermeister von Wildeshausen werden“, sagt der Bankkaufmann, der als Firmenkundenberater für die Landessparkasse zu Oldenburg arbeitet.

Mit Blick auf die zweite Bewerberin um das Bürgermeisteramt, Sabine Deichsel-de Buhr äußert sich Hennken sportlich. „Ich freue mich auf einen guten und fairen Wahlkampf“.

In den kommenden Tagen will Hennken mit seinem Wahlkampfteam ein Konzept entwickeln, in dem neben Themen und Inhalten auch viele Veranstaltungen und Termine abzustimmen sind. „Ich wünsche mir einen Wahlkampf des Dialogs. Ich werde ein offenes Ohr für Unternehmen, Vereine und alle Bürgerinnen und Bürger haben, um zu erfahren, was uns hier in Wildeshausen wirklich bewegt“, betont er.

Hennken möchte zudem den Beweis erbringen, dass er nicht nur die Fähigkeit zu einer offenen, konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Stadtrat besitze, sondern auch den Willen zu einem gepflegten Miteinander mitbringe. „Unsere Stadt wieder in Bewegung zu bringen, das sollte das gemeinsame Ziel von Stadtrat, Stadtverwaltung und Bürgern sein", so Hennken weiter. Diesem gemeinsamen Ziel möchte er sich widmen.

Entscheidend werde sein, dass der neue Bürgermeister die Fähigkeit zur offenen Zusammenarbeit mit allen politischen Gruppen und den Bürger/-innen mitbringt. „Die Menschen müssen mitgenommen und in die Entscheidungswege eingebunden werden. Dann entsteht in Wildeshausen das ‚Wir-Gefühl’, von dem immer wieder die Rede ist und welches sich alle für unsere Stadt wünschen“,

Zu seinen Themenschwerpunkten zählen außerdem die Stadtentwicklung, die Wirtschaftsförderung und die Verbesserung der Finanzlage. „Durch den Stillstand in den vergangenen Jahren haben wir ein enormes Aufholpotenzial, das jetzt gehoben werden muss.“ Die gelingt nicht durch Hinterzimmerpolitik, sondern nur mit einem hohen Maß an Kommunikation mit möglichen Investoren und Bereitschaft zur Bürgerbeteiligung.

„Dafür werde ich mich einsetzen“, verspricht Hennken.

Gewählt wird der Bürgermeister am 25. Mai, dem Tag der Europawahl.

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