Schwerer Verkehrsunfall in Wildeshausen

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Zwei Verletzte / Verkehrsteilnehmer behindern Rettungswagen

Wildeshausen (pol). Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Donnerstagnachmittag gegen 17.10 Uhr auf dem Nordring. Dabei wurde ein 47-jähriger Harpstedter schwer und eine 25-Jährige Wildeshauserin leicht verletzt.

Die junge Frau wollte mit ihrem Mini Cooper von der Breslauer Straße auf den Nordring in Richtung Westring abbiegen. Dabei übersah sie den vorfahrtsberechtigten, in Richtung Delmenhorst fahrenden Harpstedter mit seinem Pkw. Dieser versuchte noch auszuweichen, prallte jedoch frontal in die Fahrertür des Mini Cooper. Durch den Zusammenprall lösten dessen Airbags aus. Die beiden Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Zwei Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall in Wildeshausen. Foto: news82/Strömer
Zwei Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall in Wildeshausen. Foto: news82/Strömer

In diesem Zuge der Rettungsmaßnahmen kam es in zwei Fällen zu Verstößen gegen die Weisungen von Polizeibeamten. In einem Fall behinderte ein Verkehrsteilnehmer durch ein langwieriges Wendemanöver vor der Polizeiabsperrung die Durchfahrt eines Rettungswagens, der mit Blaulicht und Martinshorn den Unfallbeteiligten zu Hilfe eilte. Anschließend weigerte sich der Verkehrsteilnehmer zunächst, dem Rettungswagen Platz zu machen. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer umfuhr gar die Polizeiabsperrung und befand sich dadurch inmitten der Unfallstelle im Kreuzungsbereich der Breslauer Straße und des Nordrings, wo die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen in vollem Gange waren. Beide uneinsichtige Verkehrssteilnehmer müssen jetzt die Konsequenzen tragen. „Ein derartiges Verhalten von Verkehrsteilnehmern ist nicht tolerabel und ist mit hohen Bußgeldern hinterlegt“, teilte die Polizei mit.

Die beiden Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Den Schaden am Mini Cooper schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro. Der Schaden am Mercedes kann als wirtschaftlicher Totalschaden bezeichnet werden.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme waren die Straßenzüge voll gesperrt.

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