Sparversion oder sparsamer Architekt

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Kosten für Feuerwehrhausneubau liegen deutlich unter vergleichbaren Bauten

Wildeshausen. Das neue Feuerwehrhaus der Stadt Wildeshausen soll in der Pagenmarsch entstehen. Insgesamt 2,185 Millionen Euro sind für den Bau im Haushalt der Stadt veranschlagt. Zuzüglich weiterer 60.000 Euro für den erforderlichen Ausbau der Krandelstraße. Den Entwurf des Planungsbüros Künzel, Pohl und Partner mit den im Haushalt zur Verfügung stehenden Mitteln zu realisieren, ist zumindest eine sportliche Aufgabe.

Denn in Gemeinden in der Region werden derzeit ebenfalls neue Feuerwehrhäuser geplant oder sind bereits im Bau. Die Gemeinde Garrel errichtet für 3,3 Millionen Euro ein ähnlich großes Feuerwehrhaus mit zehn Einstellplätzen, rund 10.000 Kubikmeter umbauten Raum und 1700 Quadratmetern Nutzfläche. „Wir bauen nach dem Stand der Technik“, sagte Bürgermeister Andreas Bartels gegenüber unserer Zeitung.

Auch in Ahlhorn entsteht ein neues Feuerwehrhaus, gut 2,3 Millionen Euro werden hierfür durch die Metropolpark Ahlhorn investiert, die das Gebäude auf dem ehemaligen Fliegerhorst zunächst errichtet und an die Gemeinde Großenkneten vermietet. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die Gemeinde das Feuerwehrhaus mit sechs Stellplätzen erwerben.

Die Planungen für das Wildeshauser Feuerwehrhaus sehen eine Nutzfläche von gut 1400 Quadratmetern und zehn Fahrzeugstellplätzen vor. An die Fahrzeughalle gliedert sich, in Richtung Krandelstraße, ein zweigeschossiger Bau an. Hier sind Büros, Schulungs- und Sozialräume untergebracht. Außerdem verfügt die Jugendfeuerwehr Wildeshausen dann über eigene Räume.

600.000 Euro hat der Rat für den Bau im Jahr 2014 bereitgestellt, weitere 1,255 Millionen sind für das Jahr 2105 eingeplant. Hinzu kommen Planungskosten in Höhe von 280.000 Euro sowie 50000 Euro für die Ausstattung des Feuerwehrhauses.

Derzeit wird die rund 17.000 große Fläche in der Pagenmarsch von Altlasten befreit. Auf dem Großteil des Areals soll das Feuerwehrhaus nebst Übungsgelände und Abstellflächen für die Privatfahrzeuge der Einsatzkräfte. Auf der dann sanierten Fläche fände auch die Unterkunft der DLRG Ortsgruppe Wildeshausen Platz, die endlich über zeitgemäße Räumlichkeiten verfügen würde.

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