Wenn es nach dem Willen der Verantwortlichen geht, dann soll es keine öffentliche Kritik oder Diskussionen über das Urgeschichtliche Zentrum in Wildeshausen (UZW) gebe. Schließlich soll dieses Prunkstück deutscher Fördergelderkultur zukünftig viele Besucher in die Wildeshauser Innenstadt locken. Und doch gab es bei der jüngsten Sitzung des Stadtentwickklungsausschusses spürbare Bedenken bei einigen der Abgeordneten hinsichtlich einer weiteren finanziellen Unterstützung.
Ich bin am vergangenen Sonntag, während des Aktionstages „Ehrenamt live“, das erste Mal persönlich im UZW gewesen. Und ich kann danach leider die Aussagen viele Menschen aus Wildeshausen bestätigen: „Da ist viel Luft nach oben!“
Um es vorweg zu nehmen, ich habe bislang weder die CDW im Stadtrat gewählt noch einen ihrer Abgeordneten. Dennoch muss ich mich zum Thema CDW und zum Umgang mit dieser demokratisch gewählten Fraktion äußern.
Anlass ist ist die jüngste Debatte zum Zustand der Wildeshauser Brücken im Bauausschuss des Stadtrats. Die CDW und ihrer Fraktionsvorsitzender ernteten für ihren Antrag massive Kritik aus den Reihen der anderen Fraktionen. Dabei hatte schon die CDU Fraktion im vergangenen Jahr und auch in diesem Jahr bei ihren Sommerradtouren auf den teilweise bedenklichen Zustand einzelner Brücken hingewiesen.
Es war einmal, so beginnen fast alle Märchen. Es war einmal, so beginnt auch die Geschichte der Nordwest Zeitung, der NWZ. Einst war sie eine richtig gute Lokal- und Regionalzeitung. Das allerdings war einmal. Heute regieren im Pressehaus in Oldenburg offenbar Chefredakteure, die ihr Handwerk entweder nicht gelernt oder dieses Gelernte vergessen haben. Ansonsten ist es schwer zu verstehen, weshalb man die Lokalberichterstattung dermaßen gegen die Wand fährt.
Jüngstes Beispiel ist das Sommerabendkonzert zum Abschluss der Wildeshauser Sommerkonzerte, welches am ersten Septemberwochenende gut 600 Konzertbesucher restlos begeisterte. Im stimmungsvoll illuminierten Ambiente des Burgbergparks boten die über 60 Musikerinnen und Musiker des Blasorchester Wildeshausen und des Musikkorps Wittekind eine beeindruckende und hörenswerte Mischung aus Rock- und Pop Musik.
Der Nordwest Zeitung war dieses außergewöhnliche Konzertereignis aber nicht eine einzige Zeile in der Nachberichterstattung wert. Was nicht nur an journalistische Ignoranz grenzt, sondern auch eine Geringschätzung der Musikerinnen und Musiker ist.
Der Himmelfahrttag ist für die freiwilligen Feuerwehrleute aus Düngstrup und Wildeshausen ein besonderer Tag. Am frühen Morgen ziehen sie mit musikalischer Begleitung hinaus in den Lehmkuhlernwald. Unter dem Dach der mächtigen Bäume finden seit 1896 Ehrungen und Beförderungen statt. In diesem Jahr gleich in der stattlichen Anzahl von 57. Grund dafür ist eine neue Verordnung des Landes Niedersachsen, die erst am 10. April 2025 in Kraft getreten ist.
Um es vorweg zu nehmen; jede einzelne dieser Beförderungen ist berechtigt und den jeweiligen Feuerwehrfrauen und -männern kann man nur gratulieren. Das, was das Land Niedersachsen jedoch mit der Änderungsverordnung zur Feuerwehrverordnung (FwVO) zu bezwecken versucht, treibt einem ein Lachen ins Gesicht. Oder auch Stirnrunzeln. „Damit wurde ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Attraktivität der Feuerwehren gegangen“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Haus von Innenministerin Daniela Behrens.
Man möchte also dem möglichen Rückgang von ehrenamtlichen Einsatzräften bei den über 3200 Feuerwehren im Land entgegenwirken und dieses Ehrenamt attraktiver gestalten, indem man mehr und einfacher Beförderungen ermöglicht.
Wildeshausen. Es gibt ihn also nun, den Beschluss der Generalversammlung der Wildeshauser Schützengilde von 1403, ob Mädchen beim Kinderschützenfest mit der Armbrust mitschießen dürfen oder nicht. Mit deutlicher Mehrheit stimmten die Gildemitglieder dafür, das am Kinderschützenfest auch künftig nur Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren Kinderkönig werden können.
Wildeshausen. Es geht voran in der Stadt an der Hunte. Das ist zumindest die Auffassung der Fraktionsvorsitzenden von UWG, SPD, CDU und FDP. Die planerischen Voraussetzungen für eine Nutzung der gegenwärtig leerstehenden Gebäude als Tagungs- und Veranstaltungshotel sollen geschaffen werden. Dies nahmen Rainer Kolloge (UWG), Stephan Dieckmann (SPD), Christin Rollié (CDU) und Marko Bahr (FDP) jetzt zum Anlass, sich vor Ort bei dem zukünftigen Betreiber des geplanten Hotels, Frank Stauga, noch einmal über den aktuellen Planungsstand zu informieren.
Wildeshausen. Am vergangenen Sonnabend demonstrierten mehr als 35.000 Menschen auf dem Bremer Domshof und dem Bremer Marktplatz für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus. So viele werde es vermutlich am kommenden Sonnabend, 15. Februar um 11 Uhr in Wildeshausen nicht werden. Verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen und Gruppen unter der Federführung des Bündnis „Mit COURAGE gegen Rechts“ (MiCOU) hat dazu eingeladen. Die CDU wird an dieser Kundgebung nicht teilnehmen.
Wildeshausen. Neue Besen kehren gut. Aber die alten wissen, wo der Dreck liegt. Dieses alte Sprichwort passt sehr gut auf Bee Local. Die Gemeinschaft Wildeshauser Unternehmer ist nämlich ein erfolgreicher Mix aus „alten“ erfahrenen Mitgliedern des ehemaligen Handels- und Gewerbevereins (HGV) und jungen Unternehmerinnen und Unternehmern, die einfach in und für Wildeshausen etwas erreichen wollen.